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Borgolavezzaro: Barockkirchen, Palazzo Longoni und Agogna Morta

Unterkünfte in Borgolavezzaro

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Borgolavezzaro zwischen Kultur und Landschaft

Wenn Sie für Ihre Italienreise einen Ort mit architektonischen Spuren und naturkundlichen Themen suchen, bietet Borgolavezzaro unterschiedliche Anknüpfungspunkte. Kirchen aus mehreren Jahrhunderten, ein Palast mit militärgeschichtlicher Bedeutung und das Feuchtgebiet Agogna Morta stehen hier neben Projekten der Umweltbildung. Dadurch lässt sich der Ort je nach Interesse über Baugeschichte, Landschaft oder die Beobachtung von Pflanzen und Tieren erschließen.

Kirchen mit barocken Formen und klarer Architektur

Die Pfarrkirche der Heiligen Bartholomäus und Gaudentius wurde 1835 von Antonelli entworfen. Später wurde sie nach einem neuen Entwurf errichtet, der zwischen 1856 und 1863 ausgearbeitet worden war. Das Innere ist einschiffig. Ein Tonnengewölbe liegt auf zwei Säulenreihen an den Seiten der Umfassungsmauern auf. Gerade diese Verbindung aus Entstehungsgeschichte und räumlicher Gestaltung macht die Kirche für Besucher interessant, die Architektur nicht nur über Fassaden, sondern auch über ihre Konstruktion wahrnehmen möchten.

Auch Santa Maria und San Rocco tragen zur baulichen Prägung Borgolavezzaros bei. Santa Maria weist barocke Formen auf, stammt aus dem Jahr 1634 und hat Ursprünge im 16. Jahrhundert. San Rocco weist ebenfalls barocke Formen auf, stammt aus dem Jahr 1742 und besitzt einen neugotischen Glockenturm aus dem Jahr 1881. Die beiden Kirchen verbinden damit barocke Gestaltung mit unterschiedlichen historischen Zeitangaben und bei San Rocco zusätzlich mit einem später entstandenen Turm.

Palazzo Longoni und die Geschichte des Ortes

Der Palazzo Longoni ist ein Palast aus dem 18. Jahrhundert im Ortszentrum von Borgolavezzaro. Während des Ersten Italienischen Unabhängigkeitskriegs im Jahr 1849 beherbergte er das Hauptquartier von Marschall Radetzky. Der Palazzo steht damit für eine Ortsgeschichte, in der repräsentative Architektur und ein konkretes Ereignis des 19. Jahrhunderts zusammenfallen. Wer sich für historische Zusammenhänge interessiert, findet hier einen einzelnen Ort, an dem sich die Geschichte Borgolavezzaros zeitlich und räumlich greifbar ordnen lässt.

Feuchtgebiet und ökologische Projekte

Agogna Morta ist ein Feuchtgebiet mit einem aufgegebenen Mäander des Flusses Agogna und liegt in den Gemeinden Borgolavezzaro und Nicorvo. Bei Agogna Morta wurde das Projekt eines Freiluftlabors für Ökologie und eines Wildtierbeobachtungszentrums durch Arbeiten zur Instandsetzung und Sanierung vorangetrieben.

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Weitere naturbezogene Themen bilden die Initiative Campo della Sciurä und der botanische Garten Il Campo della Ghina. Campo della Sciurä dient dem Schutz der besonderen geologischen Gegebenheiten und der Rekonstruktion des ursprünglichen Stieleichenwaldes. Il Campo della Ghina unterstützt Besucher und insbesondere Schulgruppen bei der Bestimmung und dem Studium von Bäumen und Sträuchern im Rahmen von Exkursionen zur Umwelterziehung. Die von der Associazione Culturale Burchvif geschaffenen Naturinseln dienen als für Schulgruppen nutzbares Natur-Labor im Rahmen der laufenden Umweltbildung.

Räumliche Orientierung für Ihren Aufenthalt

Für die Wahl einer Unterkunft in Borgolavezzaro ist die unterschiedliche Lage einiger Orte eine nützliche Orientierung. Der Palazzo Longoni befindet sich im Ortszentrum, während die Cascina Caccia außerhalb des bebauten Ortsbereichs von Borgolavezzaro an der Straße nach Nicorvo liegt. Auch der Lago dell’Olmo setzt einen eigenen Akzent: Er ist ein eingezäuntes Gewässer für Sportfischerei.

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Weitere Ziele für Ihre Reiseplanung

Wenn Sie Ihre Reise über Borgolavezzaro hinaus planen möchten, finden Sie hier weitere Ziele: Arona, Tornaco, Novara, Colazza, Miasino, Cameriano, Gozzano und Case Sparse.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Novara.