Busca zwischen Kultur, Gärten und Wegen
Unterkünfte in Busca
Busca verbindet historische Sakralbauten, ein Museum zu früheren Arbeitswelten, öffentliche Gärten und Wege für unterschiedliche Bewegungsarten. Dazu kommen eine traditionsreiche Feier, eine internationale Konzertreihe und lokale Karnevalsmasken. Die unterschiedlichen Themen geben Ihrer Reise mehrere konkrete Anknüpfungspunkte – von Kunst und Geschichte bis zu Spaziergängen, Radtouren und regionalem Brauchtum.
File:Busca, Province of Cuneo, Italy - panoramio (1).jpg
Foto: Mauro Garello via Wikimedia Commons, CC BY 3.0
Kirchen, Kunst und lokale Geschichte
Die Chiesa Parrocchiale „Maria Vergine Assunta“ wurde 1717 an der Stelle einer früheren gotischen Kirche errichtet. Sie weist Busca-Alabaster auf, der so angeordnet ist, dass er Walnussholz imitiert. Die heutige Confraternita della SS.ma Annunziata, bekannt als La Bianca, entstand nach einem Entwurf von Francesco Gallo zwischen 1728 und 1735. Ihre einheitliche malerische Dekoration stammt von Giuseppe Delamano aus dem Jahr 1736.
Die Confraternita della SS.ma Trinità, bekannt als La Rossa, ist das älteste barocke Gebäude in Busca. Sie beherbergt ein Bildnis aus dem 15. Jahrhundert, das möglicherweise ein frühes Werk der Biazaci ist. Die Cappella di San Sebastiano besitzt eine Apsis aus der Zeit vor dem Jahr 1000. Die Dekoration ihres Portikusgewölbes wurde von der Schule der Brüder Biazaci geschaffen und erzählt in vier Gewölbefeldern die Geschichte des heiligen Sebastian.
Der Parco-Museo dell’Ingenio wurde 2018 im ehemaligen Kloster der Kapuzinerbrüder eröffnet. Er zeigt zahlreiche historische Maschinen, Kunsthandwerk und andere Artefakte, darunter eine umfangreiche Sammlung von Klöppelspitzen. Außerdem gehören Miniaturen zur Geschichte der landwirtschaftlichen, industriellen und handwerklichen Arbeit im Piemont zu diesem Museum.
Gärten und Wege am Maira
Der Parco Maira erstreckt sich entlang des Maira und umfasst Aussichtsterrassen, Sitzbereiche und einen kleinen Steg. Entlang des Maira verläuft außerdem ein geschützter Weg, der sich für Spaziergänge von Kindern und Familien eignet und vom Stadtzentrum aus leicht erreichbar ist. Der Giardino dell’Infinito ist ein öffentlicher Garten, der nach den Prinzipien der Biodiversität und Permakultur gestaltet wurde. Der Park rund um das Castello del Roccolo umfasst rund 50 Hektar und wurde nach den Gestaltungsprinzipien eines romantischen Gartens angelegt.
Aktive Tage und kulturelle Termine
Auch die Strada dei Cannoni setzt einen deutlichen Akzent für aktive Tage. Sie beginnt an der Colletta di Rossana im Gebiet von Busca und erreicht nach 42 Kilometern den Colle della Bicocca auf 2.285 Metern Höhe. Fußgänger und Radfahrer können sie täglich kostenlos nutzen. Damit lassen sich Spaziergänge, längere Wanderungen und Radtouren als unterschiedliche Formen der Reiseplanung voneinander abgrenzen.
Zur kulturellen Eigenart von Busca gehören wiederkehrende Termine und lokale Figuren. Die Festa della Madonnina wird seit 1755 jedes Jahr am ersten Sonntag im August gefeiert. Busca veranstaltet außerdem die internationale Konzertreihe „Musicaè“, die 2026 ihre 22. künstlerische Saison erreichte. Micun und Micunetta sind die Masken des Karnevals von Busca und mit der örtlichen Brotkultur verbunden. Das Eremo di Belmonte wurde 1614 unter den Kamaldulensern des heiligen Romuald zu einem Andachtszentrum und Ziel von Pilgerreisen.
Weitere Reiseziele
Weitere Reiseziele für Ihre Planung: Bastia Mondovì, Riassolo, Neive, Serralunga D’alba, Priocca, Pamparato, Valdivilla, Cissone
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Cuneo.