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Valmacca entdecken: Geschichte und Natur am Po

Unterkünfte in Valmacca

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Valmacca verbindet historische Bauwerke mit einer Landschaft, die vom Po und seiner Vogelwelt geprägt ist. Für Sie entsteht daraus ein Reiseziel mit unterschiedlichen Schwerpunkten: Die Geschichte reicht von der befestigten Siedlung des Jahres 1447 bis zum heutigen Rathaus im Schloss, während am Flussufer Naturbeobachtungen und längere Spaziergänge möglich sind. Ergänzt wird dieses Bild durch religiöse Kunst, örtliche Feste und den Ortsteil Rivalba.

File:Valmacca-chiesa maria nascente-facciata.jpg File:Valmacca-chiesa maria nascente-facciata.jpg Foto: Davide Papalini via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Schloss, Burgsiedlung und alte Dorfstrukturen

Das Rathaus von Valmacca ist in einem Schloss untergebracht, das im 15. Jahrhundert erbaut wurde. 1925 schenkte Prinz Emilio das Schloss der Gemeinde Valmacca als Sitz des Rathauses.

Bereits im Jahr 1447 bestand die befestigte Siedlung von Valmacca aus einer Burg, einem daran anschließenden Ricetto und einem weiteren, wahrscheinlich ebenfalls durch eine Befestigung geschützten Siedlungsbereich. Eine andere historische Struktur zeigt Torre d’Isola: Das mittelalterliche Gebäude besitzt einen zentralen Trakt mit einem kleinen darauf sitzenden Türmchen, einen angrenzenden eingeschossigen Trakt und umliegende Häuser des alten Dorfs. Torre d’Isola liegt am Rand des Flussufers des Po und bietet einen weiten Ausblick.

Sakrale Kunst mit klaren historischen Spuren

Die Chiesa parrocchiale della Natività di Maria Vergine wurde 1589 durch das Wirken der Adelsfamilien Sannazzaro und Scozia errichtet. Die Weihe der Pfarrei Santa Maria ist auf den 24. Mai 1605 datiert und von Kardinal Federico Borromeo unterzeichnet. In der Rosenkranzkapelle der Chiesa parrocchiale della Natività di Maria Vergine steht eine vergoldete Statue, die von 15 Mysterien umgeben ist, die von der Schule des Moncalvo geschaffen wurden.

Zur religiösen Geschichte Valmaccas gehört außerdem die Chiesetta della Madonna delle Grazie. Sie wurde etwa in der Mitte des 16. Jahrhunderts an der alten Straße „valmacchina“ nach Casale Monferrato erbaut. In ihrem Inneren befindet sich ein Fresko der Jungfrau Maria; die örtliche Verehrung ist weiterhin lebendig. Diese unterschiedlichen Zeugnisse eignen sich besonders für Reisende, die Architektur, kirchliche Kunst und lokale Geschichte nicht getrennt voneinander betrachten möchten.

Po-Ufer, Vogelbeobachtung und Rivalba

Das Gebiet von Valmacca gehört zur Zona di Protezione Speciale Fiume Po – tratto vercellese alessandrino. Auch Torre d’Isola ist wegen seiner Lage am Rand des Flussufers des Po und wegen zahlreicher Vogelarten interessant, besonders während des Vogelzugs und der Überwinterung.

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Für Spaziergänge bietet der Sentiero Valenza–Rivalba einen eigenen Schwerpunkt. Er verläuft über eine längere Strecke am Ufer des Po und eröffnet die Möglichkeit, eine artenreiche Vogelwelt zu beobachten. Der Weg endet in Rivalba, einem Ortsteil von Valmacca. Wenn Sie ein Hotel für Ihre Reise auswählen, können Sie daher zunächst entscheiden, ob historische Bauwerke, sakrale Kunst, Flusslandschaft oder Vogelbeobachtung den Mittelpunkt Ihrer Tage bilden sollen.

Feste und lokaler Jahresrhythmus

In Rivalba gehören zur Feier des San Rocco traditionell eine Tiersegnung und eine Prozession durch den Ort. In Valmacca findet außerdem die Sagra dell’Asparago am dritten Sonntag im Mai statt. Beide Termine verbinden religiöses beziehungsweise lokales Brauchtum mit dem öffentlichen Leben des Ortes und geben dem Aufenthalt einen saisonalen Bezug.

Weitere Reiseziele, die Sie entdecken können: Brignano, Olivola, Momperone, Spinetta Marengo, Carbonara Scrivia, Castellazzo Bormida, Frassineto Po und Lerma.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Alessandria.

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