Carovilli zwischen Monte Ferrante, Wald und historischen Wegen
Carovilli zwischen Monte Ferrante und Hochebene
Carovilli liegt an den Hängen des Monte Ferrante und öffnet sich zu einer umliegenden Hochebene, die von hohen felsigen Erhebungen eingefasst wird. Das SIC-Gebiet Monte Ferrante verbindet die Flusstäler des Trigno, des Sangro und des Volturno-Vandra.
Waldlandschaft und Tierwelt
Die Oasi Selva di Castiglione bewahrt einen Wald aus Zerreichen und Weißtannen. Sie gilt als Wald, in dem Hirsche, Füchse, Wildschweine und Wölfe leben.
Kirchen, Burgreste und lokale Geschichte
Die Kirche auf dem Hügel in Castiglione trägt auch den Namen Chiesa Ammond und wird auf das 14. Jahrhundert datiert. Die Überreste der Burg von Castiglione di Carovilli liegen auf einem Hügelrücken im oberen Trigno-Tal nahe dem Vallone Pantano. In der Kirche Santa Maria Assunta bewahrt ein Taufbecken die Jahreszahl 1622. Außerdem befindet sich dort ein von Werkstätten aus Molise geschaffenes Weihwasserbecken aus dem 16. Jahrhundert; in seinem Becken ist ein erhabenes Detail einer Schlange mit gefiederter Schwanzspitze zu sehen.
Die Kirche Santa Maria Assunta soll in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts errichtet worden sein, während ihre Gründung dem 10. Jahrhundert zugeschrieben wird. Sie bewahrt zudem die sterblichen Überreste von Santo Stefano del Lupo, einem in Carovilli geborenen Benediktinermönch. Auch San Domenico steht mit der historischen Landschaft in Verbindung: Die Kirche liegt am inzwischen verschwundenen Tratturello, der die Tratturi Castel di Sangro–Lucera im Süden und Celano–Foggia im Norden miteinander verband.
Routen für Wandern und Pilgerwege
Mehrere Routen beziehen Carovilli in ihre Streckenführung ein. Die Route Monte Ferrante beginnt in S. Domenico in Carovilli und endet im historischen Zentrum von Carovilli; ein Teil der Route verläuft auf dem CAI-Weg Nr. 1 Monte Ferrante. Die Via di San Francesco umfasst eine 15 km lange Etappe von San Pietro Avellana nach Carovilli. Eine weitere Etappe ist 21 km lang und führt von Carovilli nach Carpinone nahe der Kirche San Domenico über die Verbindung zum Tratturo Castel di Sangro–Lucera.
Der Cammino del Perdono verbindet Orte, die mit Pietro da Morrone, dem späteren Papst Celestin V., verbunden sind.
Fest, Küche und historische Züge
In Carovilli wird jedes Jahr am vorletzten Sonntag im August das Dreschfest Tresca mit Unterstützung von Pferden gefeiert. Zur lokalen Gastronomie gehören erste Gänge auf Basis von Pilzen und Trüffeln. Für Ihre Mobilitätsplanung ist außerdem wichtig, dass die Ferrovia dei Parchi als Charter-Angebot mit historischen Zügen verkehrt und kein Zug des öffentlichen Nahverkehrs ist.
Weitere Orte für Ihre Reiseplanung
Weitere Orte für Ihre Reiseplanung sind Agnone, Roccaravindola, Pizzone, Macchia d'Isernia, Castel San Vincenzo, Roccamandolfi, Forlì Del Sannio und Sesto Campano.
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