Forlì Del Sannio entdecken: Kirchen, Geschichte und lokale Küche
Kirchen als steinerne Ortsgeschichte
Forlì Del Sannio lässt sich über Kirchen, samnitische Spuren und lokale Küche kennenlernen. Die Chiesa madre di San Biagio wurde im 17. Jahrhundert errichtet. Ihr Inneres hat drei Schiffe und sieben Altäre. Dazu gehört ein Hauptaltar, der vollständig mit polychromem Marmor verkleidet ist.
Am vollständig aus Stein errichteten Campanile der Chiesa madre di San Biagio ist eine Sonnenuhr eingemeißelt. Der Eintritt in die Kirche ist kostenlos, sodass Sie dieses Baudetail ohne Eintrittskosten in Ihre Tagesplanung einbeziehen können.
Die Chiesa di Santa Maria delle Grazie setzt einen anderen architektonischen Akzent. Sie besitzt ein Portal aus dem 18. Jahrhundert und eine Fassade im klassischen romanischen Stil. Die Kirche ist einschiffig und verfügt über fünf Altäre sowie Holzdecken. Auch der Eintritt in die Chiesa di Santa Maria delle Grazie ist kostenlos.
Samnitische Spuren und historische Namen
Auf der Hügelkuppe stand das frühere Castello di Forlì del Sannio. Von dieser Anlage ist dort ein Rest der Stützmauer erhalten.
Das ursprüngliche samnitische Siedlungsgebiet, das mit Forlì Del Sannio verbunden ist, lag in der Contrada Santa Maria della Canonica, wenige Kilometer vom heutigen Ortszentrum entfernt. In der Nähe dieser Stätte befindet sich auf einem darüberliegenden, schwer zugänglichen Berg eine steinerne Befestigung. Die steinerne Befestigung trägt die Bezeichnungen mura ciclopiche und samnitische Befestigungen. Das Gebiet um die Mauern trägt den Namen Castel Canonico.
Forlì Del Sannio war der Geburtsort des manieristischen Malers Giovan Vincenzo d’Onofrio, der den Beinamen „Il Forlì“ trug. Der Palazzo Ducale steht mit Muzio Carafa und dem Jahr 1618 in Verbindung. In der nahe gelegenen Frazione Macchia liegt entlang der SS 17 nahe dem Tratturo Pescasseroli-Candela das im Bau befindliche Santuario di San Giuseppe Moscati.
Lokale Küche und gemeinschaftliche Tradition
Sagne e fasciuole ist ein lokales Gericht aus in Streifen geschnittener Pasta mit Bohnen, geschälten Tomaten, Zwiebeln und Basilikum. Bei einer weiteren Tradition werden ciciarelli gekocht. Außerdem wird gekochtes Maiskorn, das früher als Tierfutter diente, heute von allen Teilnehmenden gemeinsam verzehrt.
Anreise und Orientierung
Wenn Sie die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln prüfen, ist der Bahnhof von Isernia ein wichtiger Bezugspunkt: Er liegt rund 16 km und etwa 19 Minuten von Forlì Del Sannio entfernt. Forlì Del Sannio hat tägliche Busverbindungen nach Isernia und in umliegende Gemeinden. Die wichtigste Haltestelle liegt in der Via M. Milano.
Weitere Orte für Ihre Italienplanung
Weitere Ziele, die Sie bei Ihrer Reiseauswahl berücksichtigen können, sind Conca Casale, Macchiagodena, Isernia, Chiauci, Rionero Sannitico, Pescolanciano, Filignano und Colli A Volturno.
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