Pizzone zwischen Valle Fiorita und Ortsgeschichte
Pizzone spricht Reisende an, die einen Ort mit historischen Bauwerken, charakteristischen Gassen und Naturthemen im Umfeld kennenlernen möchten. Für die Planung verbinden sich hier Ortsgeschichte, die mit Pizzone verbundene Hochebene Valle Fiorita und eine Tierwelt, die von Steinadlern bis zu Marsischen Braunbären und Hirschen reicht.
Valle Fiorita und die Landschaft
Das Pianoro delle Forme, das auch Valle Fiorita heißt, ist von Pizzone aus über eine Provinzstraße erreichbar. Valle Fiorita ist eine mit Pizzone verbundene grasbewachsene Hochebene. Für die Anfahrt von Pizzone zur Hochebene ist die Provinzstraße der Weg; die Landschaft lässt sich getrennt vom Ortsbild betrachten. Die Provinzstraße stellt dabei die konkrete Verbindung zwischen Pizzone und der grasbewachsenen Hochebene her. Valle Fiorita steht damit als Landschaftsbezug neben den historischen Stationen im Ort.
Natur mit klaren Grenzen
Der Gipfel des Monte Meta ist für Wanderer gesperrt, weil er durch das Integralreservat des Nationalparks Abruzzen, Latium und Molise geschützt wird und dort ein bedeutendes Vorkommen der Abruzzengämse besteht. Zur Tierwelt bei Pizzone zählen außerdem Steinadler, Marsische Braunbären und Hirsche. Für Wanderer ist die Sperrung am Monte Meta der entscheidende praktische Rahmen; ein Aufstieg zum Gipfel ist nicht möglich.
In Valle Fiorita verfügt das Rifugio del Falco über einen ausgestatteten Bereich.
Kirchen, Gassen und alte Bauten
Die Chiesa Madre di San Nicola in Pizzone wird auf das Jahr 1318 datiert. In der Nähe der Kirche steht ein altes Steinhaus mit einem schönen gotischen Bogen. Kulturinteressierte finden im Ort ein datiertes Kirchenbauwerk und ein Baudetail an einem alten Steinhaus. Die Jahreszahlen 1318 und 1637 geben der Ortsgeschichte zwei unterschiedliche zeitliche Bezugspunkte.
Die Cappella di Santa Liberata in Pizzone wurde 1637 erbaut. Etwas außerhalb des Ortes Pizzone liegt die antike Fontana Lunga. Hinzu kommen die charakteristischen Gassen von Pizzone, deren Besuch sich lohnt. Die räumliche Verteilung bleibt dabei klar: Kirche, Steinhaus, Cappella und Gassen liegen in Pizzone, die Fontana Lunga etwas außerhalb.
Bärengeschichte und Umweltinterpretation
Das MOrso-Bärenmuseum in Pizzone verfügt über eine Ausstellung zur Naturgeschichte des Bären und zu seinem Verhältnis zum Menschen. Im MOrso-Bärenmuseum gibt es außerdem einen Bereich zur Umweltinterpretation. Wegen Bauarbeiten ist das Museum vorübergehend geschlossen. Die vorübergehende Schließung ist für die eigene Planung eines Museumsbesuchs vor Ort maßgeblich.
Ein fester Termin im Juli
Das Fest „Progetto natura - Vallefiorita ci attende“ findet am letzten Sonntag im Juli statt. Der letzte Sonntag im Juli bildet damit den festen zeitlichen Bezugspunkt des Festes. Für die zeitliche Planung ist dieser einzelne Julitermin im Kalender ein klarer Bezugspunkt.
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