Cigognola: Castello, historische Wege und Weinbau

File:Scorcio della torre del castello di Cigognola, provincia di Pavia.jpg File:Scorcio della torre del castello di Cigognola, provincia di Pavia.jpg Foto: Paolobon140 via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Cigognola verbindet historische Wege, markante Baugeschichte, einen beschatteten Park und Weinbau in den umliegenden Hügeln. Für Sie entsteht daraus ein Ort, an dem sich ein Spaziergang, kulturelle Beobachtungen und die Beschäftigung mit den Weinen des Oltrepò Pavese miteinander verbinden lassen. Besonders deutlich wird dieser Charakter an der Viale Rimembranze, am Castello di Cigognola und im Parco delle Rimembranze.

Die Viale Rimembranze als Fußverbindung

Die Viale Rimembranze dient dem Gedenken und dem Panoramaspaziergang. Sie führt von der Piazza Castello zum Parco delle Rimembranze und verläuft als historische, von Bäumen gesäumte Fußverbindung durch begrüntes Gelände. Der Zugang ist ausschließlich zu Fuß möglich. Planen Sie diesen Abschnitt daher als eigentliche Fußpassage ein und verbinden Sie ihn mit Ihrem Rundgang durch die Ortsgeschichte.

Wasserpunkt in der ländlichen Landschaft

Der Pozzo di Talanca ist ein historischer, alter Wasserpunkt aus dem 19. Jahrhundert, der früher landwirtschaftlich genutzt wurde. Er liegt an einem panoramareichen Weg in der örtlichen ländlichen Landschaft. Erreichbar ist der Pozzo über die öffentliche unbefestigte Gemeindestraße „di Talanca“, die von der Ortschaft Ca’ Nova abzweigt.

Castello und Parco delle Rimembranze

Zu Beginn des 13. Jahrhunderts errichtete die Familie Sannazzaro das Castello di Cigognola als militärischen Wachposten. Es sollte das Valle Scuropasso und die Handelswege zwischen den Hügeln des Oltrepò und der Poebene schützen. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurde die Anlage umfassend restauriert und im neugotischen Stil umgestaltet. In dieser Phase kamen unter anderem der quadratische Turm, die ghibellinische Zinnenbekrönung und die Terrakotta-Verzierungen an den Portalen hinzu.

Der Parco delle Rimembranze grenzt an das Castello di Cigognola und wird von jahrhundertealten Rosskastanien und Libanonzedern beschattet. Im Zentrum des Parks steht das Monumento ai Caduti delle due Guerre Mondiali. Für einen Rundgang mit kulturellem Schwerpunkt liegen hier somit Baugeschichte, Parklandschaft und Erinnerungskultur unmittelbar in einem zusammenhängenden Ortsbild.

Historisches Zentrum und Zugänglichkeit

Die Chiesa di San Bernardo Abate di Chiaravalle befindet sich in der Via Ugo Giorgi im historischen Zentrum von Cigognola. Sie wurde 1623 auf Veranlassung von Papst Urban VIII. erbaut und im 18. Jahrhundert restauriert. Bei der Planung verschiedener Interessen ist außerdem eine konkrete Information zur Zugänglichkeit relevant: Der Eingang des Oratorio di San Rocco ist für Menschen mit Behinderungen zugänglich. Die Angabe gilt ausschließlich für den Eingang des Oratorio di San Rocco.

Weinbau und besondere Öffnungen

Die Hügel rund um Cigognola werden seit Jahrhunderten für den Weinbau genutzt und bringen die Oltrepò-Pavese-Bezeichnungen Bonarda, Buttafuoco und Sangue di Giuda hervor. Das Castello di Cigognola ist eine Privatresidenz der Familie Moratti. Bei den Giornate FAI und besonderen Kulturveranstaltungen wurde es für geführte Innenbesichtigungen und Verkostungen der Weine der Tenuta geöffnet. Verkostungen können im Schlosssaal oder im Verkaufsraum reserviert werden. Die Verbindung aus Weinbau, Baugeschichte und den besonderen Öffnungen des Castello gibt Cigognola ein klar erkennbares Profil für einen Aufenthalt mit kulturellem und kulinarischem Schwerpunkt.

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