Codevilla zwischen Wein, Kultur und Poebene

File:Codevilla - panoramio (2).jpg File:Codevilla - panoramio (2).jpg Foto: Terensky via Wikimedia Commons, CC BY 3.0

Codevilla liegt an der Grenze zwischen der Poebene und den ersten Hügeln des Oltrepò Pavese. Große Ackerflächen prägen das traditionelle lombardische Landschaftsbild, während der Weinbau im Oltrepò Pavese einen renommierten Platz einnimmt.

Wein, Keller und regionale Spezialitäten

La Genisia bietet eine E-Bike-Tour durch Weinberge und die Hügel des Oltrepò Pavese mit Kellerbesichtigung und Weinverkostung an. Die Tour verbindet die Fahrt durch die Weinlandschaft mit einem Besuch im Keller. Bei La Genisia liegen diese Elemente innerhalb desselben E-Bike-Angebots.

Das Kellererlebnis von La Genisia umfasst den Besuch des historischen Weinkellers und der Räume, in denen die Schaumweine hergestellt werden, einschließlich des Torre Vinaria. Der Besuch bezieht damit sowohl den historischen Keller als auch die Herstellung der Schaumweine ein. Bei der Verkostung von Montelio werden drei Grundweine mit lokalem Wurstaufschnitt und lokalen Käsesorten begleitet. Wer die Weinangebote von La Genisia und Montelio gegenüberstellen möchte, findet dabei unterschiedliche Schwerpunkte zwischen Tour, Kellerbesuch und Verkostung.

Hügel, Wälder und ein weiter Blick

Die Hügel oberhalb von Mondondone und Piana beherbergen Laubwälder, vor allem mit Eichen, Robinien, Kastanien und Pappeln. Die verschiedenen Baumarten gehören zum bewaldeten Landschaftsbild oberhalb der beiden Orte. Gegenüber den großen Ackerflächen der Poebene erscheint dieser Teil der Umgebung deutlich hügeliger und stärker von Wald geprägt.

Die Panchina Gigante di Codevilla bietet einen Aussichtspunkt mit einem Blickfeld von mehr als 180 Grad. Der weite Blick steht damit in engem Bezug zur offenen Landschaft der Poebene und zu den ersten Hügeln des Oltrepò Pavese.

Auch die natürlichen Erosionsformen der Calanchi in der Nähe von Pontazzo gehören zu den bemerkenswerten Landschaftsaspekten. In ihren Nischen brüten Bienenfresser im Frühjahr und Sommer.

Kultur und lokale Erzählungen

Die Chiesa di San Bernardo in Codevilla stammt aus dem 16. Jahrhundert. Sie bewahrt eine bemerkenswerte hölzerne Orgelempore sowie sakrale Kunstwerke.

Die Sammlung „Maria Maddalena Rossi“ umfasst Gemälde von Guttuso, Carrol, Mafai, Gentilini und Sassu sowie Skulpturen und alte Bücher. Kulturinteressierte begegnen hier Malerei, plastischen Werken und historischen Büchern innerhalb derselben Sammlung.

Mit dem Santuario del Pontasso ist eine lokale Legende verbunden, nach der es von einem langobardischen Krieger namens Asso gegründet worden sein soll. Die Erzählung gehört zum kulturellen Bezug des Santuario del Pontasso, ohne den Gründungsbericht als gesicherte Geschichte auszugeben.

Ergänzt wird das kulturelle Spektrum durch Tucano Fiere in Codevilla. Dort werden Antiquariatsmärkte sowie Messen für kulinarische Spezialitäten organisiert.

Anreise und Orientierung

Der Bahnhof Voghera verbindet Codevilla per Bahn mit dem übrigen Land. Dort verkehren Regionalzüge von Trenord, Fernzüge von Trenitalia mit Ausnahme von Italo und Frecciarossa sowie Güterzüge.

Zusätzlich verkehrt die Linie 144 auf der Strecke Voghera–Codevilla–Retorbido–Rivanazzano–Godiasco. Für die Orientierung zwischen Voghera, Codevilla und den Orten im Oltrepò Pavese ist diese Linienführung ein eigener Bestandteil der regionalen Mobilität.

Weitere Reiseziele für Ihre Planung: Montalto Pavese, Settimo, Carbonara al Ticino, Sartirana Lomellina, Siziano, Valverde, Bereguardo, Voghera

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Pavia.

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