Scaldasole zwischen Castello, Natur und Feldern

File:Castello - Scaldasole - panoramio.jpg File:Castello - Scaldasole - panoramio.jpg Foto: adirricor via Wikimedia Commons, CC BY 3.0

Scaldasole verbindet eine befestigte Schlossanlage mit geschützter Landschaft, archäologischer Geschichte und einer Radroute durch die Felder. Das Castello steht dabei in einem ländlich geprägten Umfeld, in dem Schutzgebiet, Cascina und Felder unterschiedliche konkrete Bezüge bilden.

Das Castello di Scaldasole und seine Geschichte

Das Castello di Scaldasole ist eine befestigte Anlage mit sieben mittelalterlichen Türmen und einem Ricetto aus dem 15. Jahrhundert, der in der Lomellina als einzigartig bezeichnet wird. Der ursprüngliche Kern des Castello di Scaldasole wurde Ende des 10. Jahrhunderts errichtet. Im Jahr 1404 ließ Ardengo Folperti das Ricetto als Waffenplatz und Zuflucht für die Bevölkerung erbauen. Zwischen dem Ende des 10. Jahrhunderts und dem Jahr 1404 liegen mehr als vier Jahrhunderte.

Zur regionalen Kulturgeschichte gehört außerdem die archäologische Sammlung Antonio Strada. Sie umfasst Artefakte vom Neolithikum bis zur Langobardenzeit und spannt damit einen zeitlich weiten Bogen. Für Kulturinteressierte reicht der historische Bogen hier von mittelalterlicher Wehrarchitektur bis zu den Artefakten der Langobardenzeit. Besichtigungen des Castello di Scaldasole sind für Gruppen und Schulklassen mit obligatorischer Reservierung und einer Mindestgröße von 15 Personen vorgesehen.

Naturschutzgebiet und ländliche Landschaft

Das Regionale Naturschutzgebiet Boschetto di Scaldasole wurde 1984 eingerichtet. Einen zweiten Aspekt der Landschaft bildet die dem Castello di Scaldasole angrenzende Cascina. Sie wurde zwischen dem 18. Jahrhundert und dem Beginn des 20. Jahrhunderts nach dem traditionellen Modell des geschlossenen Hofes errichtet. Der dortige landwirtschaftliche Betrieb produziert Reis, Mais und Pappeln und hält Rinder. Die Cascina steht damit zugleich für traditionelle Hofarchitektur und landwirtschaftliche Nutzung.

Radroute und Angeln

Die Radroute Il giro della Lomellina führt von der Abzweigung bei Cascina Bonaparte über die Felder zum Castello di Scaldasole. Die Abzweigung bei Cascina Bonaparte ist der Ausgangspunkt; das Castello di Scaldasole bildet den Zielpunkt des beschriebenen Abschnitts. Am Laghetto „Emilio“ wird Angeln nach der Anmeldung bei dem zuständigen Amateursportverein ermöglicht. Für das Angeln ist die Anmeldung beim zuständigen Amateursportverein der erforderliche Vorbereitungsschritt.

Paläste, Burg und Gärten im weiteren Umfeld

Im weiteren regionalen Umfeld von Scaldasole sind Dattili Palace, Residenza d'Epoca und Palazzo Gounela Paläste. Castello Visconteo ist dort eine Burg. Ebenfalls in diesem weiteren regionalen Umfeld liegen Giardini Sandro Pertini, Giardini Piazza San Bovo und Giardini Piazza Castello als Gärten; Parco Locomotiva ist ein Park.

Die Cascina liegt direkt am Castello; Dattili Palace, Residenza d'Epoca, Palazzo Gounela, Castello Visconteo, die drei Gärten und Parco Locomotiva gehören dagegen zum weiteren regionalen Umfeld von Scaldasole.

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Für die weitere Reiseplanung können Sie außerdem Broni, Carbonara al Ticino, Cilavegna, Vigevano, Zenevredo, Palestro, Vidigulfo und Ponte Nizza berücksichtigen.

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