Settimo Milanese zwischen Natur und Kultur

File:BT Italia Settimo Milanese.jpg File:BT Italia Settimo Milanese.jpg Foto: Davide Alotto via Wikimedia Commons, CC0

Settimo Milanese verbindet grüne Rückzugsorte mit einer bemerkenswerten historischen und kulturellen Dichte. Wenn Sie für Ihre Italienreise eine Unterkunft suchen, in der Naturerlebnisse, regionale Geschichte und ein vielseitiges Kulturprogramm unterschiedliche Interessen zusammenführen, bietet der Ort mehrere klare Anknüpfungspunkte. Der Charakter der Gemeinde erschließt sich dabei weniger über eine einzelne Sehenswürdigkeit als über das Zusammenspiel von Stadtwald, Parkanlagen, Kirchen, historischen Gebäuden und Veranstaltungen.

Natur erleben und Wege im Grünen

Der Bosco della Giretta ist ein Stadtwald im Zentrum von Settimo Milanese. Freiwillige der Associazione La Risorgiva ETS betreuen das Gebiet. Kombinierte Rad- und Fußwege eignen sich zum Spazierengehen, Radfahren und Laufen. Der Zugang zum Bosco della Giretta ist kostenlos, sodass sich dieser Ort auch für eine unkomplizierte Zeit im Grünen in die persönliche Tagesplanung einordnen lässt.

Ein weiterer grüner Ort ist der Parco del Laghetto. Die Grünanlage besitzt einen Weg, der um den Teich herumführt, und bietet Picknicktische, ein Solarium, Sportanlagen sowie Spielplätze. Damit treten hier ruhige Pausen, Bewegung und Angebote für Familien unmittelbar nebeneinander. Für den Blick auf die Landschaft ergänzt der Punto Parco Bosco della Giretta die Orientierung: Er befindet sich in der Via Pastore 7, in einem ökologisch besonders wertvollen Umfeld, in dem bewaldete Flächen mit ausgedehnten Lichtungen abwechseln. Der Punto Parco liegt an einer Route zwischen Cornaredo und Settimo Milanese.

Historische Spuren in Settimo Milanese

Im Zentrum von Settimo Milanese steht der Palazzo Granaio, ein historisches Gebäude des 17. Jahrhunderts. Seine ursprünglichen Nutzungen waren ungewöhnlich vielfältig: Er diente als herrschaftlicher Getreidespeicher, zur Zucht von Seidenraupen und als Weinkeller. Die Baugeschichte verweist damit zugleich auf landwirtschaftliche Vorräte, handwerkliche Produktion und die Vorratskultur vergangener Jahrhunderte.

Auch die Kirchen erzählen von der langen Entwicklung des Ortes. Die Kirche Santa Margherita ist bereits für das Jahr 1153 belegt. Im Jahr 1534 wurde sie vom Pfarrer Fabrizio Balbi wiederaufgebaut. In Cascine Olona wurde das Oratorio San Giovanni Battista 1468 durch Paolo Mantegazza erbaut und geweiht. Das Oratorio wurde außerdem zum Nationaldenkmal erklärt und vor den Straßenbahngleisen gerettet.

Kultur zwischen Film, Musik und Theater

Das Auditorium Anna Marchesini veranstaltet Filmvorführungen in Erstaufführung sowie Reihen zu Film, Musik und Theater. Dadurch ergänzt ein zeitgenössisches Kulturangebot die historischen Gebäude und sakralen Orte. Je nach persönlichem Interesse können Sie in Settimo Milanese daher Spaziergänge im Stadtwald, Zeit in einer Parkanlage, historische Betrachtungen und einen Besuch im Auditorium miteinander verbinden, ohne den Ort auf nur ein Reisethema zu reduzieren.

Weitere Orte für Ihre Italienreise

Wenn Sie Settimo Milanese mit weiteren Zielen vergleichen möchten, führen die direkten Verbindungen zu Peschiera Borromeo, Basiano, Cuggiono, Sesto San Giovanni, Assago, Legnano, San Donato Milanese und Locate Di Triulzi.

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