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Casorezzo: Oratorio, Museo und Landschaft des Parco del Roccolo

Unterkünfte in Casorezzo

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Casorezzo verbindet Ortsgeschichte mit dem Landschaftsraum des Parco del Roccolo. Im Ort stehen sakrale Architektur, Arbeits- und Berufsgeschichte sowie die Spuren des ehemaligen Castello di San Giorgio nebeneinander. Wer Casorezzo kulturell und landschaftlich betrachtet, begegnet unterschiedlichen Themen: dem Oratorio di San Salvatore, dem Museo Civico dei Mestieri e della Memoria, der Pfarrkirche San Giorgio Martire und dem Parkraum des Roccolo.

File:Chiesa San Giorgio Martire Casorezzo.jpg File:Chiesa San Giorgio Martire Casorezzo.jpg Foto: Andr€a via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Romanische Spuren im Oratorio di San Salvatore

Das Oratorio di San Salvatore bewahrt Reste eines Zyklus von Wandmalereien aus dem 11. Jahrhundert. Der Hauptraum des Oratorio di San Salvatore lässt sich auf die erste Hälfte des 11. Jahrhunderts datieren. Für Kulturinteressierte liegt der Schwerpunkt hier auf dem erhaltenen Bildbestand und dem Bauwerk selbst.

Handwerk, Berufe und kirchliche Architektur

Das Museo Civico dei Mestieri e della Memoria zeigt Tausende von Fundstücken aus dem bäuerlichen und vorindustriellen Leben. Außerdem zeichnet das Museum die Geschichte der Berufe vom Ende des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart nach. Für Kulturinteressierte bietet es einen anderen Zugang zu Casorezzo als die Sakralbauten: Im Vordergrund stehen Fundstücke, Handwerk und berufliche Entwicklung.

San Giorgio und die frühere Burganlage

Das heutige Pfarrkirchengebäude San Giorgio Martire stammt aus dem Jahr 1913. Der Bau stammt damit aus einer späteren Zeit als der Hauptraum des Oratorio, der in die erste Hälfte des 11. Jahrhunderts datiert wird. Zum historischen Umfeld von San Giorgio gehören außerdem die erhaltenen Reste eines Turms in Casorezzo. Sie zeugen vom ehemaligen Castello di San Giorgio. Die Jahreszahl 1913 gehört zur Pfarrkirche und nicht zur ehemaligen Burganlage. Wer San Giorgio in Casorezzo betrachtet, sollte die heutige Pfarrkirche und die frühere Burganlage als getrennte historische Bezüge betrachten.

Der Parco del Roccolo und seine Landschaft zwischen Ticino und Olona

Der Parco del Roccolo dient als ökologischer Korridor zwischen dem Fluss Ticino und dem Fluss Olona. Der Parco Locale di Interesse Sovracomunale del Roccolo ist insgesamt 1.810 Hektar groß. Der Park reicht als Naturraum über die einzelne Gemeinde hinaus.

Itinerario 1 und der Zugang zum Park

Itinerario 1 des Parco del Roccolo ist eine 12,6 Kilometer lange Route, die an der Chiesetta di San Salvatore di Casorezzo in Casorezzo endet. Die Distanz von 12,6 Kilometern macht die Strecke zu einem eigenständigen Planungspunkt. Für den Zugang zum Parco del Roccolo muss die SP109 überquert werden. Die 12,6 Kilometer beziehen sich auf Itinerario 1; die notwendige Querung der SP109 beschreibt dagegen den Zugang zum Park. Bei der Vorbereitung eines Tages im Parco del Roccolo sind die Route und die Querung als getrennte Punkte zu berücksichtigen. Für einen Tag im Park sind deshalb Streckenlänge und Zugang getrennt zu planen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Mailand.

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