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Colla-Muggiasca zwischen Kulturweg und Kunsttradition

Unterkünfte in Colla-muggiasca

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Colla-Muggiasca zwischen Kulturweg und Kunsttradition

Colla-Muggiasca lässt sich über einen kurzen Kulturweg, mittelalterliche Sakralbauten und die Kunsttradition der Familie Baschenis entdecken. Der Rundweg „Le contrade e l’antica chiesa di Santa Brigida“ ist kurz und einfach, dauert etwa eine Stunde und führt am Eingang eines stillgelegten Gipssteinbruchs vorbei. Damit verbindet er eine überschaubare Wanderung mit mehreren konkreten Zeugnissen der örtlichen Geschichte.

Ein Weg zu Kirchen und Fresken

Der Kulturweg „Le contrade e l’antica chiesa di Santa Brigida“ führt im Ortsteil Muggiasca zum alten, mit Fresken geschmückten Gebäude Cà Coerì. Außerdem führt er zur mittelalterlichen Kapelle San Lorenzo in Carale und zur alten Kirche am Weg. Diese Kirche besitzt einen ursprünglichen Kern aus dem 10. Jahrhundert und trägt seit 1969 den Namen Santuario dell’Addolorata.

San Lorenzo in Carale ist ein mittelalterliches Oratorium. An der Rückwand des Presbyteriums befindet sich ein Fresko, das auf den 22. April 1591 datiert ist. Für Sie entsteht so auf engem thematischem Raum ein Einblick in unterschiedliche Epochen sakraler Architektur und Malerei, ohne dass der etwa einstündige Rundweg selbst zu einer langen Unternehmung werden muss.

Die Baschenis und die Museen von Colla

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Künstlerdynastie Baschenis und anderen Künstlern aus den Tälern der Alta Brembana. Das Museo Baschenis in der Via Carale 13 in Colla-Muggiasca ist ein Ausstellungszentrum, das dieser Kunsttradition gewidmet ist. Zu seinem Angebot gehört eine neu interpretierte ständige ethnografische Sammlung mit multimedialen Inhalten, digitalen Installationen und neuen Informationstafeln.

Fast alle Maler der Familie Baschenis wurden im Ortsteil Colla geboren. In Colla wurde außerdem ein Haus als Wohnsitz der Dynastie von Cristoforo identifiziert. Das Centro Museale di Santa Brigida befindet sich in restaurierten Räumen eines alten herrschaftlichen Gebäudes nahe der alten Siedlung Monticello. Für kulturinteressierte Besucher ergeben sich damit mehrere unterschiedliche Anknüpfungspunkte: Malerei, Alltagsgeschichte, sakrale Kunst und die bauliche Vergangenheit der Siedlungen.

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Von der Ortsgeschichte in die alpine Landschaft

Die hohe Variante der Via del Ferro verbindet Santa Brigida, Cusio, den Colle della Maddalena, Ornica, den Colle Dudello, Cantello und Valtorta. Ihre Streckenführung verläuft durch unberührte Landschaften sowie über alte alpine Verbindungswege. Neben dem kurzen Rundweg in Colla-Muggiasca steht damit eine weit gefasste landschaftliche Perspektive, die historische Wege und die Berglandschaft der Umgebung gemeinsam sichtbar macht.

Wenn Sie eine Unterkunft in Colla-Muggiasca auswählen, können Sie diese unterschiedlichen Themen bei Ihrer Planung berücksichtigen: Der Rundweg bietet einen kompakten Zugang zu Kirchen, Fresken und alten Gebäuden, während Museen und die Kunstgeschichte von Colla eigene Besuchsanlässe bilden. Die unterschiedlichen Wege und Kulturorte lassen sich dadurch nach Interesse ordnen, statt den Aufenthalt auf nur eine Sehenswürdigkeit zu konzentrieren.

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Zur weiteren Orientierung können Sie auch Bottanuco, Costa Volpino, Fino Del Monte, Scanzorosciate, Calcinate, Castro, Cavernago und Carona ansehen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Bergamo.

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