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Valloria zwischen bemalten Türen und ligurischer Weite

Unterkünfte in Valloria

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Valloria entdecken: Kunst in den Caruggi

Valloria verbindet seine alten Gassen mit einer ungewöhnlichen Form von Kunst im Ortsbild. Die Caruggi von Valloria bilden eine Freiluftkunstgalerie, die von Dutzenden Künstlern geschaffen wurde. Sie gestalteten die alten Türen des Ortes; darauf erscheinen Panoramen, Blumen und weitere Motive. Wenn Sie durch Valloria gehen, treffen Sie deshalb immer wieder auf individuell bemalte Elemente, die den Charakter des Ortes prägen.

Der Rundgang zu den bemalten Türen ist klar ausgeschildert und kann zu Fuß von Tür zu Tür begangen werden. Auch dunkle Durchgänge und Treppen gehören zu diesem Weg. Die dort angebrachten Werke verfügen über eine eigene Beleuchtung, damit Besucher sie besser sehen können. Für Sie entsteht so eine Ortsbesichtigung, bei der die Orientierung dem Verlauf der Gassen folgt und nicht nur einzelne Punkte miteinander verbindet.

Kirchen, Oratorio und vergessene Dinge

Die neue Kirche Santi Gervasio e Protasio in Valloria wurde 1713 fertiggestellt. In der Kirche wird ein Polyptychon von Agostino Casanova aufbewahrt, dessen Inschrift das Jahr 1523 trägt. Die beiden Jahreszahlen eröffnen einen Blick auf unterschiedliche historische Ebenen innerhalb des Ortes.

Das Oratorio di Santa Croce wurde 1587 erbaut. Im ehemaligen Oratorio di Santa Croce befindet sich das Museo delle Cose Dimenticate. Es zeigt Gegenstände aus dem häuslichen, handwerklichen und landwirtschaftlichen Bereich. Zum Bestand gehören auch Werkzeuge für den Olivenanbau und die Olivenölherstellung. Dadurch stehen neben sakraler Kunst auch Arbeiten und Geräte im Mittelpunkt, die mit dem früheren Alltag verbunden sind.

Das Museum zeigt außerdem individuell gestaltete Instrumente des örtlichen Künstler-Erfinders Giacomo Pisani. Die bemalten Türen, die Kirchen und das Oratorio ergeben dabei ein kulturelles Bild aus Kunst, Handwerk und lokaler Geschichte.

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Wege und Ausblicke rund um Valloria

Der rote Weg, auf Italienisch Percorso rosso, führt nach Valloria. Dort verläuft er von der Piazza der Kirche auf einem Saumpfad in Richtung San Giuseppe. Vom Heiligtum führt der Weg zunächst zur ländlichen Kapelle Madonna del Piano und anschließend nach Tavole. Der Wanderweg beginnt auf dem Hauptplatz von Valloria.

Auch der Blick gehört zur besonderen Wahrnehmung des Ortes: Von Valloria aus verbindet sich das Grün Liguriens mit dem Blau des Meeres, besonders bei Sonnenuntergang. Das macht den Tagesverlauf zwischen Gassen, Kulturstätten und Wegen abwechslungsreich. Je nach Schwerpunkt können Sie die bemalten Türen und das Museum in den Vordergrund stellen oder den roten Weg und den Ausblick stärker berücksichtigen.

Weitere Orte für Ihre Reiseplanung

Für die weitere Orientierung können Sie auch Vasia, Costarainera, Cosio Di Arroscia, Deglio Faraldi, Cervo, Lecchiore, Airole und Santo Stefano Al Mare erkunden.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Imperia.

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