Vasia entdecken: Olivenkultur, Kirchen und Wege

File:Vasia-Pantasina-panorama.jpg File:Vasia-Pantasina-panorama.jpg Foto: Davide Papalini via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Vasia: Olivenkultur und gewachsene Ortsbilder

Vasia ist von mit Olivenbäumen bepflanzten Terrassen und Trockenmauern umgeben. Die Terrassen verbinden die sichtbare Landschaft mit der Kultur der Taggiasca-Olive, mit der Vasia eng verbunden ist. Auch die Herstellung von nativem Olivenöl extra in Vasia gilt als über Generationen weitergegebenes Kulturerbe. Für Besucher entsteht so ein Ortsbild, in dem landwirtschaftliche Tradition und steinerne Gestaltung unmittelbar zusammenwirken. Die Herstellung des Öls ergänzt den sichtbaren Anbau auf den Terrassen um einen weiteren konkreten Bezugspunkt.

In Vasia lässt sich diese Olivenkultur an unterschiedlichen Orten erleben. Die Ölmühle Frantoio Ranoisio ist mit Besuchen von Olivenhainen und Olivenölverkostungen verbunden. Ein landwirtschaftlicher Betrieb in Vasia bietet Verkostungen seiner Produkte auf einer von Olivenbäumen umgebenen Terrasse an. Die beiden Angebote unterscheiden sich in ihrer Umgebung: Bei der Ölmühle gehören Olivenhaine und Ölverkostungen zusammen, beim Betrieb die eigenen Produkte und die von Olivenbäumen umgebene Terrasse.

Kirchen und mittelalterliche Spuren

Vasia hat mittelalterliche Ursprünge, die in seiner Architektur sichtbar geblieben sind. Besonders prägt die Pfarrkirche Sant'Antonio Abate das historische Bild: Sie gilt als Sanktuarium aus dem 15. Jahrhundert und besitzt einen steinernen Glockenturm aus dem 19. Jahrhundert, der als höchster im Tal gilt. Zugleich wurde die Pfarrkirche 1640 wiederaufgebaut.

Die Ruinen der alten feudalen Burg von Vasia waren einst ein befestigter Wohnsitz der Familie Lascaris. In der Nähe des Friedhofs von Vasia wurde die Kirche San Martino di Tours auf den Ruinen eines alten Benediktinerklosters errichtet.

Im Ortsteil Pantasina im Gemeindegebiet von Vasia wurde das Sanktuarium Madonna della Guardia in den 1930er-Jahren als neomittelalterliches Bauwerk errichtet.

Spaziergänge, Ausflugswege und Radrouten

In Vasia gibt es von Grün umgebene Wege zum Spazierengehen. Ein Spaziergang durch die Olivenhaine von Vasia kann bis zur kleinen Kirche Sant'Anna führen. Im Gebiet des Monte Acquarone bei Vasia gibt es mehrere Ausflugswege, darunter den Kammweg Via del Sale. Für die Planung einer individuellen Route stehen damit sowohl Wege durch die Olivenlandschaft als auch der Kammweg Via del Sale als unterschiedliche Erlebnisräume im Mittelpunkt.

Von Vasia in Richtung Prelà Castello verlaufen Mountainbike-Routen. In Prelà Castello war die mittelalterliche Kirche der Heiligen Giacomo und Nicola zur Zeit der Doria eine bedeutende Mutterkirche. Die Ortsnamen markieren damit eine Verbindung zwischen einer Radrichtung und einem historisch geprägten Zielbereich, ohne eine bestimmte Streckenführung vorauszusetzen.

Wiederkehrendes Fest im Jahreslauf

Die Festa della Castagna findet in Vasia jedes Jahr statt. Neben der Kultur der Taggiasca-Olive und den regionalen Verkostungen gehört damit auch die Kastanie zum wiederkehrenden Festkalender des Ortes. Vasia verbindet auf diese Weise Landschaft, landwirtschaftliche Produkte, Kirchen und Wege zu einem vielseitigen Ziel für alle, die einen italienischen Ort über seine Geschichte und seinen Alltag kennenlernen möchten.

Weitere Orte zur Orientierung

Torrazza, Berzi, San Bartolomeo Di Caravonica, Ciapin, Pietrabruna, Dolcedo, Tavole, Badalucco

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Imperia.

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