Latte zwischen Küstengeschichte und mediterranen Gärten
Unterkünfte in Latte
Historische Spuren und Architektur
Villa Corinna ist ein befestigter Turm aus dem 16. Jahrhundert. Sie wurde zum Schutz der italienischen Küste der Riviera dei Fiori vor Piraten und Sarazenen errichtet. Erhalten blieb auch die Tragkonstruktion ihrer historischen Zugbrücke. Das heute U-förmig wirkende Bauteil erstreckt sich über die gesamte Seite des mittleren Gebäudeteils bis zur Höhe des zweiten Stocks.
In der Piana di Latte erinnert der Name „Strada Romana Antica“ an den Verlauf der antiken Via Iulia Augusta. Ein erhaltener Abschnitt der Via Julia Augusta führt zum Eingang der Villa Hanbury.
In der Nähe der Villa Eva in der Piana di Latte wurden bei archäologischen Untersuchungen die Überreste einer römischen, zum Meer hin gelegenen Villa festgestellt. Bei Villa Corinna steht ein befestigter Turm aus dem 16. Jahrhundert, bei Villa Eva liegen die Überreste einer zum Meer hin gelegenen römischen Villa. Die Hauptfassade der Pfarrkirche San Bartolomeo in Latte ist mit Statuen des heiligen Bartholomäus und des heiligen Augustinus geschmückt.
Kulturinteressierte beschäftigen sich in Latte mit dem befestigten Turm, seiner historischen Zugbrücke, dem römischen Villenrest bei Villa Eva, dem antiken Straßenbezug und den Statuen an der Pfarrkirche San Bartolomeo.
Gärten, Vegetation und Meeresschutz
Thomas Hanbury pflanzte 1867 in La Mortola einen Akklimatisationsgarten. Das Gelände wuchs auf 18 Hektar an. Zum Gelände in La Mortola gehören bepflanzte Bereiche und natürliche mediterrane Vegetation; der Akklimatisationsgarten umfasst auch exotische Pflanzen.
Der Piacenza-Boccanegra-Garten liegt im Ortsteil Latte der Gemeinde Ventimiglia. Das Anwesen der Villa Corinna umfasst 2 Hektar mediterranes Gelände mit Olivenbäumen, Palmen und Zypressen. Die Flächenangaben unterscheiden sich: La Mortola wuchs auf 18 Hektar an, Villa Corinna umfasst 2 Hektar.
Bei den Gartenräumen stehen damit unterschiedliche Pflanzenschwerpunkte gegenüber: In La Mortola gehören exotische Pflanzen und natürliche mediterrane Vegetation zum Gelände, bei Villa Corinna Olivenbäume, Palmen und Zypressen.
Das Meeresschutzgebiet Area di Tutela Marina di Capo Mortola schützt den Meeresabschnitt vor den Botanischen Gärten Hanbury. Sein Zweck ist die biologische und geologische Erhaltung von Arten, Ökosystemen und Mineralbildungen. Zugleich fördert es die Freizeitnutzung des Meeres in diesem Bereich. Biologische und geologische Erhaltung stehen hier neben der Freizeitnutzung des Meeres.
Ein Weg mit historischen Bezügen
Der Sentiero Liguria führt über die Via Romana in den Ortsteil Latte in Richtung Ville di Latte und überquert dabei den Eisenbahnüberweg. Bei der Wegeplanung in Latte dienen die Via Romana, die Richtung Ville di Latte und der Eisenbahnüberweg als konkrete Orientierungspunkte. Für die Planung des beschriebenen Wegabschnitts sind die Richtung Ville di Latte und der Eisenbahnüberweg ebenso relevant wie der Verlauf über die Via Romana in den Ortsteil Latte.
Weitere Orte entdecken
Weitere Orte: Isolalunga, Tavole, Poggi, Aurigo, Ciapin, Riva Ligure, Rezzo und Civezza.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Imperia.