Zoagli zwischen Küste, Kirchen und Webkunst
Unterkünfte in Zoagli
Zoagli verbindet eine markante Küstenlandschaft mit Bauwerken, Kirchen und einer bis heute gepflegten Webtradition. Wenn Sie für Ihren Italienaufenthalt einen Ort mit Spazierwegen, historischen Stationen und regionalem Handwerk suchen, können Sie Ihre Tage zwischen Meer, Ortskern und bewaldeten Wegen gestalten.
File:Zoagli - frazione Sant’Ambrogio della Costa - chiesa di Sant’Ambrogio - scorcio altare.jpg
Foto: Davide Papalini via Source, CC BY-SA 3.0
Küste und Wege am Meer
Die Passeggiata a mare Canevaro verläuft zwischen Felsen und Buchten auf beiden Seiten des zentralen Strandes von Zoagli. Von diesem Weg reicht der Blick weit über den Golf von Tigullio; nachts ist die Passeggiata als stimmungsvoll beleuchteter Weg begehbar. Der Levante-Abschnitt des Lungomare Canevaro führt von der Piazza XXVII Dicembre entlang der Küste vor Zoagli.
Auch abseits der Küste besitzt Zoagli ein dichtes Netz verschiedener Wege. Bewaldete Naturwege, typische ligurische Crêuze und Maultierpfade verbinden das Ortszentrum mit den Ortsteilen und weiteren Orten der Gemeinde. Eine feste Gelegenheit, diese Landschaft zu Fuß kennenzulernen, ist die Marcia dei Cinque Campanili: Sie findet jedes dritte Maiwochenende auf einer leichten Rundwanderstrecke in Zoagli statt. Zum Programm gehören ein Wettkampf- und ein Amateurlauf sowie ein für alle Altersgruppen offener Spaziergang. Das dritte Maiwochenende und die leichte Rundwanderstrecke geben der Marcia einen klaren zeitlichen und körperlichen Rahmen.
Türme, Kirchen und Ortsgeschichte
Der architektonische Komplex Castello Canevaro gilt heute als eine über Jahrhunderte rund um einen Wachturm entstandene und gewachsene Anlage. Die Bauarbeiten am Turm begannen im Jahr 1550. Östlich des Ortskerns steht die Torre Saracena auf einem Felsvorsprung direkt über dem Meer und ergänzt das historische Ortsbild um einen weithin eigenständigen Akzent.
Die Chiesa di Sant'Ambrogio wurde erstmals in einer Urkunde aus dem Jahr 984 erwähnt. Zu ihr gehört ein für Ligurien typischer Vorplatz mit schwarz-weißen Kieselmosaiken, ein sogenanntes risseu, das vom Architekten Pietro Porcinai gestaltet wurde. Im Ortskern befindet sich außerdem die Chiesa di San Martino, die zwischen 1726 und 1728 nach einem Entwurf des Architekten Antonio Maria Ricca errichtet wurde.
Webkunst aus Zoagli
Die lokale Handwerkstradition ist in Zoagli nicht nur historisch überliefert. Lokale Handwerker stellen weiterhin Seide, Damast und Samt auf Webstühlen aus dem 19. Jahrhundert nach alter Tradition in einer Nischenproduktion her. Für Gruppen von mindestens vier Personen kann von Montag bis Freitag eine Führung an den historischen Webstühlen der Seterie di Zoagli organisiert werden. Die weiterhin gefertigten Stoffe und die historischen Webstühle bilden dabei zwei eigenständige Zugänge zur lokalen Textiltradition.
Orientierung für Ihren Aufenthalt
Für die Tagesplanung in Zoagli können Sie zwischen der nachts beleuchteten Passeggiata, den Wegen zu den Ortsteilen und den historischen Webstühlen wählen. Das Ufficio informazione e accoglienza turistica IAT befindet sich im Erdgeschoss; für das Obergeschoss gibt es einen Aufzug.
Weitere Ziele
Weitere Ziele zur Entdeckung: Statale, Savignone, Nervi, Sanguineto, Favale Di Malvaro, Campo Ligure, Sella, Montebruno.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Genua.