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Orero: Kirchen, Schieferkultur und ligurisches Hinterland

Unterkünfte in Orero

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Orero ist ein Ziel für Reisende, die das ligurische Hinterland über Landschaft, Sakralbauten und die Geschichte des Schiefers kennenlernen möchten.

File:Serra Riccò-Crocetta di Orero.jpg File:Serra Riccò-Crocetta di Orero.jpg Foto: Bbruno via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Berglandschaft und typische Orte

Der Monte Ramaceto ist mit 1.345 Metern über dem Meeresspiegel der höchste Punkt des Gebiets von Orero. Sein Name steht zugleich in Verbindung mit der Cappelletta del Monte Ramaceto, die aus Stein gebaut ist und eine Nische mit einem Basrelief der in den Himmel auffahrenden Jungfrau Maria enthält.

Auch der obere Teil von Costa di Soglio bewahrt einen eigenen Charakter. Das Gebiet ist unbewohnt und erhält typische Gebäude des ligurischen Hinterlands. Einen weiten Blick eröffnet die Chiesa di San Michele Arcangelo: Sie liegt mit Panoramablick über dem Val Fontanabuona.

Kirchen mit langer Geschichte

Die Chiesa di San Michele Arcangelo stammt aus dem Jahr 1034 und wurde zwischen 1626 und dem Ende des 19. Jahrhunderts erweitert. Ihre Geschichte reicht damit deutlich über eine einzelne Bauphase hinaus. In der Chiesa di Sant'Ambrogio befindet sich im Presbyterium außerdem ein Fresko des 16. Jahrhunderts aus der Schule von Luca Cambiaso.

Die Cappelletta del Monte Ramaceto trägt zusätzlich eine persönliche Erinnerung. Nach dem Konflikt wurde sie von einem zuvor Gefangenen errichtet; an der Stelle seiner Gefangenschaft stellte er eine Marmorstatue auf. Zusammen mit dem Basrelief in der Nische erhält die kleine steinerne Kapelle dadurch eine besondere historische und religiöse Prägung.

Schiefer als prägendes Kulturerbe

Bis zum Ende des 20. Jahrhunderts war Schiefer die wichtigste Tätigkeit in Orero. Die regionale Bedeutung dieses Materials zeigt sich auch am ausschließlichen Produktionsgebiet der Ardesia della Val Fontanabuona. Es umfasst die Gemeinden Cicagna, Coreglia, Lorsica, Moconesi, Orero, San Colombano und Tribogna. Orero ist damit Teil eines klar umrissenen Produktionsraums, der über den einzelnen Ort hinausweist.

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In Isolona di Orero befindet sich ein 1880 eröffneter Steinbruch mit einem angeschlossenen Labor aus den 1920er-Jahren. Die Via della Pietra Nera greift diese Geschichte als Ecomuseum mit fünf Stationen auf, darunter eine Doppelstation mit zwei Museen. Das Ecomuseum umfasst Museen, Monumente, Steinbrüche und mit dem Schiefer verbundene Betriebe und wurde am 20. September 1997 eröffnet. Orero beherbergt dabei die erste und tiefste Cava-museo des Itinerars La Via della Pietra Nera.

Anreise über das Fontanabuona-Tal

Wenn Sie aus Genua anreisen, führt die Anfahrt über die Provinzialstraße in Richtung Fontanabuona. Hinter Cicagna steigt eine Straße bergauf in Richtung Orero und des Ortsteils Croce di Orero. Diese Abfolge ordnet den Ort bereits während der Anreise in die Landschaft des Val Fontanabuona ein und hilft Ihnen, Orero und Croce di Orero bei der Planung Ihres Aufenthalts klar zu unterscheiden.

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