Mortola: Wege nach San Fruttuoso und überlieferte Geschichte der Seidendamaste

Wanderwege mit verschiedenen Zielpunkten

Der Wanderweg Percorso 2 beginnt in Mortola und endet in San Fruttuoso. Die Strecke dauert 3 Stunden und 15 Minuten und ist mit dem Schwierigkeitsgrad E eingestuft. Die Zeitangabe bezieht sich auf den Weg als Ganzes; für Pausen oder weitere Wegverläufe ist ein eigener Zeitrahmen anzusetzen. Für eine Tagesplanung ist der gesamte Weg zwischen Mortola und San Fruttuoso zu berücksichtigen; ein Zeitbedarf für zusätzliche Wegverläufe ist darin nicht enthalten.

Mortola ist außerdem in zwei weitere Routen eingebunden. Die Route von San Rocco nach San Fruttuoso über Sella Toca führt durch Mortola. Eine zweite Route von San Rocco zu den Batterien und zum Semaforo Nuovo führt auf dem Hin- und Rückweg durch den Ort. San Rocco ist dabei der gemeinsame Ausgangspunkt, während San Fruttuoso sowie die Batterien und das Semaforo Nuovo unterschiedliche Zielbezüge bilden. Die Streckenwahl richtet sich damit nach dem Zielbezug: San Fruttuoso oder die Batterien und das Semaforo Nuovo.

La Mortola am Übergang zum Wald

Eine weitere Orientierung bietet der Sentiero Ruta di Camogli San Fruttuoso. Er führt durch La Mortola, einen kleinen, schönen bewohnten Ort. Nach La Mortola verläuft der Sentiero durch den Wald weiter. Der Wechsel vom bewohnten Abschnitt in den Wald ist auf diesem Verlauf an La Mortola gebunden. Wer diesen Weg plant, berücksichtigt La Mortola daher vor dem anschließenden Waldabschnitt.

Anreise aus Richtung Ruta und Camogli

Mortola ist über die Straße von Ruta sowie über einen Fußweg erreichbar, der vom südöstlichen Rand von Camogli durch das Tal des Rio Gentile führt. Für die Anreise stehen damit zwei unterschiedliche Wegarten und Ausgangsrichtungen zur Verfügung. Ruta ist der Bezugspunkt des Straßenwegs; der Fußweg beginnt am südöstlichen Rand von Camogli und führt durch das Tal des Rio Gentile. Die Wahl zwischen Straße und Fußweg bleibt dadurch an die jeweilige Ausgangsrichtung gebunden.

Siedlungskerne in üppiger Vegetation

Mortola und Galletti bilden kleine bewohnte Siedlungskerne, die von der üppigen Vegetation des Monte di Portofino umgeben sind. In der Umgebung von Mortola befindet sich außerdem das Castello Brown, eine Burg. Die Vegetation des Monte di Portofino umgibt somit beide Siedlungskerne, während das Castello Brown als Burg dem Umfeld von Mortola zugeordnet ist.

Eine überlieferte textile Geschichte

Der Überlieferung zufolge stellten in Mortola zwei Zweige eines Geschlechts auf eigenen Webstühlen rote Seidendamaste her, die im 18. Jahrhundert sehr beliebt waren. Diese Überlieferung belegt keine heutige Produktion und keine gegenwärtige textile Nutzung des Ortes. Der zeitliche Bezug der Geschichte liegt bei der Herstellung und der Beliebtheit der Stoffe im 18. Jahrhundert.

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