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Chiàvari: Palazzo Rocca, Kirchen und Küstenwald

Unterkünfte in Chiàvari

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Chiàvari lässt sich auf mehreren Ebenen entdecken: über Museen und sakrale Kunst, über mittelalterliche Bauten und die besondere Tradition der Chiavari-Stühle ebenso wie über Küstenwald und Hügel. Für Sie entsteht daraus ein vielseitiges Reiseziel, bei dem sich kulturhistorische Eindrücke und Aktivitäten im Freien nach den eigenen Interessen gewichten lassen.

File:Chiavari, San Giovanni Battista 004.JPG File:Chiavari, San Giovanni Battista 004.JPG Foto: Mattis via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Palazzo Rocca und die Archäologie von Chiavari

Im Palazzo Rocca befinden sich die Galleria Civica und das Museo Archeologico; nach seinem Übergang an die Gemeinde wurde der Palast in ein Museum umgewandelt. Die Galleria Civica beherbergt Gemälde genuesischer und flämischer Künstler des 17. Jahrhunderts. Das Museo Archeologico Nazionale di Chiavari befindet sich in den ehemaligen Stallungen des Palazzo Rocca aus dem 18. Jahrhundert im historischen Zentrum von Chiavari. Dort wird eine Brandbestattungsstätte aus dem 7. Jahrhundert v. Chr. bewahrt. Sie umfasst 126 kastenförmige Gräber mit Urnen und zahlreichen Grabbeigaben.

Kirchen, Fresken und mittelalterliche Spuren

Die Chiesa di San Giovanni Battista bewahrt Werke von Bernardino Fasolo, Gian Battista Carlone, Domenico Piola, Orazio De Ferrari, Domenico Fiasella und Giuseppe Galeotti sowie ein Holzkruzifix von Antonio M. Maragliano. Die Kirche steht auf den Ruinen einer Kapelle, die der Überlieferung zufolge um 1182 von Bardo Fieschi, Erzpriester von Lavagna, gegründet wurde. Der Palazzo „dei portici neri“ entstand im 13. Jahrhundert unmittelbar unterhalb der Burg und nahe den mittelalterlichen Mauern von Chiavari. An der Via Aurelia liegt das Santuario di Nostra Signora delle Grazie auf einer steil zum Meer abfallenden Klippe. Seine Fresken von Teramo Piaggio und Luca Cambiaso entstanden zwischen 1539 und 1550.

Chiavari-Stühle und besondere Sammlungen

Die Tradition der Chiavari-Stühle geht auf das Jahr 1807 zurück, als der Marchese Stefano Rivarola Pariser Stühle nach Chiavari brachte und lokale Handwerker bat, sie nachzuahmen. Der Chiavari-Stuhl wurde als äußerst leicht und zugleich widerstandsfähig gestaltet; seine schlanke, abgerundete Linie folgt der natürlichen Krümmung des Holzes. Das Diözesanmuseum für sakrale Kunst bewahrt Gemälde, Skulpturen, Silberobjekte und Textilien aus weiterhin genutzten Kirchen und aufgehobenen religiösen Anlagen. Die Physikalische Kabinettsabteilung des „Sanguineti – Leonardini“-Museums für Naturwissenschaften umfasst rund 300 Instrumente aus dem späten 19. bis zum frühen 20. Jahrhundert.

Küstenwald, Hügel und Radstrecken

Das pSIC Pineta–Lecceta di Chiavari umfasst einen Küstenabschnitt mit Steineichenwäldern sowie Wäldern aus See-, Schirm- und Aleppokiefern. In Chiavari gibt es Mountainbike- und Fahrradstrecken durch die Hügel. Diese Landschaftsfakten eröffnen Ihnen eine andere Seite des Reiseziels: Neben Kirchen, Palästen und Sammlungen können Bewegung und Natur den Rhythmus Ihres Aufenthalts bestimmen.

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Orientierung für Ihre Reise

Die Autobahnausfahrt Chiavari liegt an der A12. Wenn Sie ein Hotel in Chiàvari suchen, legen Sie deshalb zunächst Ihren persönlichen Schwerpunkt fest: Museen und sakrale Kunst, Baugeschichte oder Küstenwald und Hügel. So können Sie die Lage Ihres Aufenthalts an Ihren eigenen Tagesplänen ausrichten, ohne bestimmte Hotellagen oder Ausstattungen vorauszusetzen.

Weitere Orte für Ihre Reiseplanung: Bargone, Statale, San Lorenzo della Costa, Lorsica, Cogorno, Testana, Recco, Fascia

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Genua.

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