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Casanova: Kirchen, Wege und lokale Geschichte

Unterkünfte in Casanova

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Casanova verbindet sakrale Baugeschichte, Landschaftsbeobachtung und einen lokalen Veranstaltungsbezug. Santa Margherita reicht zeitlich vom Testament des Jahres 1212 bis zu den Arbeiten im Jahr 1980. Für Kulturinteressierte bilden die Kirchen und das Oratorium den sakralen Schwerpunkt; am Weg steht die Beobachtung antiker Schneehäuser im Vordergrund.

File:Sant'Olcese mulino Casanova 01.jpg File:Sant'Olcese mulino Casanova 01.jpg Foto: Bbruno via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Santa Margherita: Testament, Umbau und Ausstattung

Ein Testament vom 26. Januar 1212 enthält ein Vermächtnis von Simone Doria an die Kirche Santa Margherita in Casanova. Im Jahr 1600 wurde Santa Margherita unter Beibehaltung eines einzigen Kirchenschiffs um Presbyterium und Chor erweitert. Zu ihrer Ausstattung gehören fünf Altäre, von denen drei aus Marmor bestehen. Der heutige Hochaltar wurde 1714 neu geschaffen. Am 22. Juni 1980 wurde Santa Margherita nach Konsolidierungsarbeiten und Arbeiten im Innenraum wieder für den Gottesdienst geöffnet. Die Erweiterung um Presbyterium und Chor sowie die Arbeiten im Innenraum betreffen den Kirchenraum in zwei unterschiedlichen Jahren.

Weitere sakrale Orte in Casanova

In der Località Casanova gehört die Pfarrkirche San Lorenzo zur Liste der geschützten unbeweglichen Kulturgüter. Das Oratorium aus dem 15. Jahrhundert in Casanova beherbergt die älteste Orgel des Tals. San Lorenzo und das Oratorium ergänzen die sakralen Orte neben Santa Margherita um eine weitere Kirche und ein eigenes Gebäude.

Der Weg am Hauptkamm des Diamante

Ein Weg am Hauptkamm des Diamante führt zwischen Casanova und Trensasco über die Spianata des „Campanin di Croi“. Entlang des Weges lassen sich antike Schneehäuser beobachten. Die Spianata und die Schneehäuser gehören zu demselben Wegverlauf; der Hauptkamm bildet den landschaftlichen Rahmen zwischen den beiden Orten. Der Abschnitt verbindet somit einen Platz, historische Bauten und die beiden Ortsbezüge Casanova und Trensasco. Der Weg wird so sowohl durch seine Lage am Diamante als auch durch die Beobachtungspunkte entlang seines Verlaufs bestimmt.

MangiaForte 2017 und der Zieleinlauf

MangiaForte 2017 umfasste eine sieben Kilometer lange Strecke in fünf Etappen und endete auf dem Sportplatz von Casanova. Beim Zieleinlauf wurden gegrilltes Asado, Polenta und ein Dessert angeboten. Der Sportplatz war bei diesem Ereignis zugleich Zielpunkt und Ort des Essensangebots. Die Etappenstrecke und der Zieleinlauf gehören dabei zum Veranstaltungsrahmen von MangiaForte 2017.

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Der Luftschutzbunker unterhalb der Kirche

Unterhalb der Kirche, etwas unterhalb des Weges zur Località Mulini, befindet sich in Casanova ein alter Luftschutzbunker. Sein Inneres ist wegen seiner Gefährlichkeit nicht mehr zugänglich. Die Lage unterhalb der Kirche und am Weg zur Località Mulini bestimmt den äußeren Ortsbezug; für den Innenraum besteht keine Zugänglichkeit.

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