Baccano: Kraterlandschaft, Archäologie und historische Wege
Unterkünfte in Baccano
Baccano steht für das Zusammenspiel von Kraterlandschaft, Archäologie und historischen Wegen. Im Valle di Baccano reichen die Themen von vorgeschichtlicher Besiedlung und römischen Verkehrswegen bis zu Routen, die Sie heute zu Fuß oder per Auto erkunden können. Wenn Sie Italien nicht nur über einzelne Sehenswürdigkeiten, sondern über Landschaft und Geschichte kennenlernen möchten, bietet dieser Ort einen klaren thematischen Rahmen.
Kraterlandschaft mit historischer Tiefe
Das Valle di Baccano liegt in einem erloschenen Krater der Region der Monti Sabatini. Die Ufer des ehemaligen Sees waren bereits in vorgeschichtlicher Zeit besiedelt. Die Römer entwässerten den ehemaligen See von Baccano durch einen zwischen dem Monte Razzano und dem Monte Lupoli angelegten Einschnitt. Das Fosso Maestro Curzio ist das wichtigste Gewässermerkmal des Valle di Baccano. So stehen geologische Formen und ein römischer Eingriff in einem gemeinsamen historischen Landschaftsbild.
Archäologie zwischen Via Cassia und Museum
Die Mansio Ad Vacanas im Valle di Baccano ist eine Stätte aus der Kaiserzeit, die 1979 bei der Verbreiterung der Via Cassia bei Kilometer 31 entdeckt wurde. An der Villa di Baccano begannen 1868 Ausgrabungskampagnen. Das Museo Archeologico del Pellegrino bietet eine ausführliche Darstellung der erhaltenen Überreste aus Baccano. Dort wird auch ein schwarz-weißes Mosaik mit fantasievollen Fischdarstellungen aus der Thermalanlage der Mansio Ad Vacanas gezeigt.
In Baccano befinden sich außerdem die imposanten Überreste der Granai Chigi. In der Nähe des Valle di Baccano befindet sich ein imposanter etruskischer Straßeneinschnitt, der das Valle di Baccano mit dem Laghetto di Martignano verbindet. Für kulturhistorisch interessierte Besucher ergeben sich dadurch unterschiedliche Perspektiven auf den Ort: archäologische Stätten, museale Zeugnisse, monumentale Überreste und historische Verkehrswege.
Historische Wege und zwei Arten der Erkundung
Die Via Amerina ist heute auf der ursprünglichen Trasse vom Valle di Baccano bis Amelia größtenteils begehbar. Bei Baccano zweigte sie von der Via Cassia in Richtung Ameria ab, dem heutigen Amelia in Umbrien. Für Sie verbindet sich damit eine historische Wegführung mit der Möglichkeit, große Teile der ursprünglichen Trasse zu Fuß zu erkunden.
Daneben beginnt ein Itinerario im Valle di Baccano und führt als befahrbare Route über Provinz- und Gemeindestraßen durch eine landschaftlich wertvolle Gegend. Dazu gehören geologische Aufschlüsse, die mit der Tätigkeit des Vulkans Sabatino verbunden sind. Je nach Reiseplan kann der Schwerpunkt damit auf einer Wanderung mit historischem Bezug oder auf einer Fahrt durch geologisch geprägte Landschaft liegen.
Unterkunft nach Reiseinteressen wählen
Für die Wahl Ihrer Unterkunft kann es hilfreich sein, zunächst den Schwerpunkt Ihres Aufenthalts festzulegen. Kulturinteressierte können ihre Planung an der Mansio Ad Vacanas, der Villa di Baccano, dem Museo Archeologico del Pellegrino und den Granai Chigi ausrichten. Wer eine Wanderung plant, nimmt die Via Amerina in den Blick; wer mit dem Auto unterwegs sein möchte, orientiert sich an der befahrbaren Route über Provinz- und Gemeindestraßen.
Diese Unterscheidung hilft Ihnen, den Charakter Ihres Aufenthalts festzulegen: Die historischen Stätten und das Museum setzen einen kulturellen Schwerpunkt, während die Via Amerina und das Itinerario unterschiedliche Arten der Fortbewegung repräsentieren. So können Sie die Entscheidung für ein Hotel an Ihrem Interesse an Archäologie, Landschaft, Wandern oder einer befahrbaren Route ausrichten.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Campagnano Di Roma.