Fara in Sabina: Mittelalterliches Dorf zwischen Sabiner Bergen und Tiber-Tal

Zwischen mittelalterlichem Borgo und Sabiner Landschaft

Fara in Sabina ist ein mittelalterliches Dorf auf dem Colle Buzio zwischen den Monti Sabini und dem Valle del Tevere. Wer einen Ort mit historischem Charakter und unterschiedlichen kulturellen Anknüpfungspunkten sucht, findet hier enge Gassen, Kirchen, Museen und Wege durch das Gemeindegebiet. Bei einem Rundgang durch die engen Gassen lässt sich die alte mittelalterliche Atmosphäre des Borgo erleben. Die mittelalterliche Entwicklung von Fara in Sabina umfasste außerdem den Bau der Stadtmauern und zweier Zugangstore.

Kirchen und Zeugnisse der Vergangenheit

Der Duomo di Sant’Antonino ist ein dreigeschossiger Gebäudekomplex. Zu ihm gehören die heutige Kirche, eine untere ursprüngliche Kirche aus dem 14. Jahrhundert und ein oberer Bereich, in dem die Wohnungen der Kanoniker untergebracht waren. Die Wohnungen der Kanoniker im oberen Bereich unterscheiden sich dabei funktional von den beiden Kirchenräumen innerhalb des dreigeschossigen Komplexes. Der Bau der heutigen Chiesa di Sant’Antonino begann 1501 und wurde 1506 abgeschlossen. Eine weitere religiöse Sehenswürdigkeit ist die Chiesa di San Giacomo, eine kleine Barockkirche, die ab 1619 Sitz der Bruderschaft der Misericordia war. Die Kirchen in Fara in Sabina gehören unterschiedlichen Zeiten und Nutzungen an: Der Bau der heutigen Chiesa di Sant’Antonino begann 1501 und endete 1506, während San Giacomo ab 1619 Sitz der Bruderschaft der Misericordia war.

Auch das Cippo di Cures verweist auf die frühe Geschichte der Sabina. Es ist das einzige epigrafische Zeugnis aus der Sabina innerhalb der Reihe paläosabellischer Inschriften. Im Museo Civico Archeologico della Sabina Tiberina reicht der zeitliche Bogen von der Urgeschichte bis zur Romanisierung. Hauptsächlich werden dort archäologische Funde aus Cures und Eretum aufbewahrt.

Museen mit unterschiedlichen Schwerpunkten

Das Museo del Silenzio widmet sich der asketischen Praxis des Schweigens, die mit dem Orden der Eremitischen Klarissen von Fara Sabina verbunden war. Das Museum lädt dazu ein, das Leben und die Dinge der Nonnen kennenzulernen, die seit 1673 im Kloster lebten.

Cammino, Weg und Olivenhaine

Fara in Sabina ist eine Etappe des Cammino di Francesco. Der Weg führt vom Valle Santa Reatina zur Abbazia di Farfa und steigt anschließend zum Borgo von Fara in Sabina an. Für die Etappenplanung ist der Anstieg zum Borgo als eigener Teil des Cammino zu beachten. Im Gemeindegebiet liegen außerdem die Ruinen der Basilica Santa Maria Nova auf dem Monte Acuziano. Sie sind über den gut ausgeschilderten und wenig schwierigen Weg 351A erreichbar, der in der Ortschaft Quattroventi beginnt.

Das von Olivenhainen geprägte Gebiet ist mit dem Sabina-DOP-Olivenöl verbunden. Wenn Sie ein Hotel für Ihre Reise nach Fara in Sabina auswählen, können Sie Ihren Schwerpunkt daher zwischen mittelalterlichem Ortsrundgang, Kirchen und Museen sowie den Wegen und Landschaftsthemen setzen.

Weitere Orte für Ihre Reiseplanung: Orvinio, Castel di Tora, Belmonte In Sabina, Pian De' Valli, Antrodoco, Selci, Varco Sabino, Pescorocchiano.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Rieti.

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