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Giuliano Di Roma zwischen Vulkanlandschaft und Geschichte

Unterkünfte in Giuliano Di Roma

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Giuliano di Roma verbindet vulkanische Erdgeschichte, sakrale Bauwerke, ein historisches Zentrum und regionale Küche. Der Ort eröffnet damit unterschiedliche Zugänge zu einer Reise: Wege und Landschaften, Kirchen und Plätze, ein Museum zur Geologie sowie lokale Traditionen geben dem Aufenthalt ein klares Profil.

Vulkanische Landschaft und historische Wege

Der Cammino della Regina Camilla ist ein etwa 185 Kilometer langer Rundweg, der durch Giuliano di Roma führt. Er folgt alten Transhumanzwegen, Maultierpfaden, historischen Wegen und Pilgerwegen. Auch die Landschaft selbst erzählt von der geologischen Vergangenheit: Das Valle del Fosso di Monte Acuto enthält pleistozäne pyroklastische Ablagerungen aus Bimsstein, Schlacke, Lapilli und Lavabruchstücken.

Der Hügel, auf dem Giuliano di Roma liegt, war die Spitze eines bedeutenden Eruptivzentrums und gehört zu den 20 Eruptivzentren im mittleren Valle Latina. Heute handelt es sich um eine inaktive Vulkanspitze. In Valcatora tritt ein Lavastrom zutage, der mit der effusiven Tätigkeit des Eruptivzentrums von Giuliano di Roma im ernikischen Vulkangebiet verbunden ist. Das geologische Landschaftsgebiet Monte Siserno hat das Schutzgebiet ZPS IT6030043 „Monti Lepini“ als zugehöriges Schutzgebiet. Giuliano di Roma blickt auf das Valle dell’Amaseno.

Kirchen, Türme und Plätze

Das historische Zentrum von Giuliano di Roma ist eine Fußgängerzone, zu der schmale Gassen hinaufführen. Die Collegiata Santa Maria Maggiore ist eine Barockkirche des 18. Jahrhunderts und trägt seit 1737 den Titel „Collegiata Insigne“. Ihr Holzchor aus dem 18. Jahrhundert wartet derzeit auf eine Restaurierung. Der abgetrennte Glockenturm ist 30 Meter hoch und war ursprünglich der Bergfried des Castello Colonna.

Das Santuario Madonna della Speranza wurde in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts errichtet und 1762 vom Bischof von Ferentino geweiht. Das Bildnis der Madonna della Speranza stammt aus dem 16. Jahrhundert. Im Presbyterium wird eine im Mai 1944 nicht explodierte Bombe aufbewahrt.

Die Chiesa di San Rocco steht im Zentrum des Borgo Vittorio Emanuele und war ursprünglich San Sebastiano gewidmet. Die Arbeiten wurden im August 1863 abgeschlossen; anschließend wurde die Kirche erneut geweiht. In der Mitte der Piazza von Borgo Vittorio Emanuele steht die Fontana del Fauno, ein Bronzebrunnen.

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Auch die Chiesa di San Biagio führt weit in die Geschichte zurück: An ihr erinnert die Jahreszahl 1091 an eine erste Restaurierung. Das einzige erhaltene Fresko stammt aus der Ausmalung von 1692 und zeigt den Märtyrer San Sosio. Die sehr alte Statue des San Biagio wird am letzten Samstag im August von der Chiesa di San Biagio aus in einer Prozession getragen; heute befindet sie sich in der Sakristei der Santa Maria Maggiore.

Museum und lokale Traditionen

Das MUVE – Museo del Vulcanismo Ernico befindet sich im Herzen des historischen Zentrums von Giuliano di Roma, im Palazzo Brettagna, und erstreckt sich über drei Stockwerke. Der Rundgang führt durch verschiedene thematische Bereiche und vermittelt den Besuchern Kenntnisse über Vulkanismus und Geologie.

Beim Fest des San Biagio wird San-Biagio-Öl gesegnet, mit dem der Priester den Gläubigen anschließend die Kehle salbt. San Biagio wird am 3. Februar und im August mit Prozessionen gefeiert. Zur lokalen Esskultur gehören „Maccaruni cugli feri“: hohle Spaghetti, die mithilfe eines „Eisens“ geformt werden. Die traditionelle Sagra dei „Maccaruni Cugli Feri“ findet in Giuliano di Roma statt und ist ein Fest für dieses typische lokale Gericht.

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Weitere Reiseziele

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