Capua entdecken: Museen, Kirchen und mittelalterliche Architektur

Capua verbindet Sammlungen, Sakralbauten und mittelalterliche Architektur zu einem Kulturziel, das sich über konkrete Einzelzeugnisse erschließt. Wenn Sie für Ihre Italienreise historische Zusammenhänge suchen, stehen das Museo Campano, die Basilica Cattedrale di Capua und weitere Kirchen im Mittelpunkt.

Museen und Spuren der antiken Stadt

Im Museo Campano umfasst die Sammlung „Madri“ mehr als 200 Exemplare. Nach der Sammlung im Museo Archeologico Nazionale di Napoli gilt das „Lapidario Mommsen“ des Museo Campano als die umfangreichste und bedeutendste epigrafische Sammlung im kampanischen Raum. Außerdem bewahrt das Museo Campano architektonische und dekorative Elemente der Porta di Capua. Für kulturhistorisch interessierte Besucher ergeben sich hier unterschiedliche Zugänge: eine umfangreiche Sammlung, epigrafische Zeugnisse und Bauteile mit Bezug zur Stadtgeschichte.

Ein zusätzlicher Blick in die Vergangenheit führt zur Ortschaft Petrara nahe dem antiken Capua. Im Jahr 1845 kamen dort bei landwirtschaftlichen Arbeiten die Überreste eines großen Votivaltars mit architektonischen Verzierungen, Inschriften in oskischer Sprache und Tuffsteinstatuen ans Licht.

Kirchen als historische Zeugnisse

Auch die Sakralbauten setzen unterschiedliche historische Akzente. Die Chiesa dell’Annunziata di Capua besitzt eine vergoldete hölzerne Kassettendecke, die durch das Vermächtnis des aus Capua stammenden lateinischen Dichters Lucio Paganino ermöglicht wurde. Die Basilica Cattedrale di Capua wurde 856 vom Bischof Landulfo errichtet und von Papst Johannes XIII. zum Metropolitansitz erhoben.

Der Glockenturm der Basilica Cattedrale di Capua ist ein außergewöhnliches Beispiel mittelalterlicher Architektur. Das Museo diocesano di Capua wurde 1992 in der Cappella del Corpo di Cristo eröffnet. Beide Orte ergänzen die Kirchenperspektive um einen Turm und einen Museumsraum, ohne dass Sie sich auf ein einziges Zeitalter festlegen müssen.

Mittelalterliche Architektur und Bauzeugnisse

Zu den weiteren Bauwerken gehören die Überreste eines von Friedrich II. errichteten Turmtores am Kopfende der römischen Brücke über den Volturno. Das Castello delle Pietre trägt auch den Namen Palazzo dei Principi Normanni. Es stammt aus der zweiten Hälfte des 11. Jahrhunderts und bewahrt einen mächtigen rechteckigen, zinnenbewehrten Turm mit drei spitzbogigen Biforen. Der Palazzo Fieramosca bewahrt dekorative Elemente sizilianisch-muslimischer Prägung; die Kirche San Salvatore Maggiore bewahrt vollständige architektonische Bauteile aus dem 10. Jahrhundert.

Routenbezug und Unterkunft in Capua

Für Ihre Reiseplanung lässt sich Capua entlang konkreter Interessen betrachten: Sammlungen, Sakralbauten, mittelalterliche Architektur oder der Routenbezug zur Via Appia. Im letzten Abschnitt führt die Ciclovia del Volturno über die Via Appia nach Capua; für Reisende, die Radroute und Kulturgeschichte verbinden möchten, lässt sich dieser konkrete Streckenbezug als eigener Planungspunkt neben Museen, Sakralbauten und mittelalterlichen Bauwerken berücksichtigen. Bei der Auswahl eines Hotels in Capua können Sie diese Themen als kulturellen Schwerpunkt Ihrer Reise berücksichtigen.

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