Delianuova: Ortsgeschichte und Wege im Aspromonte

Delianuowa zeigt sich als Reiseziel, in dem Ortsgeschichte, religiöse Tradition und markierte Wege im Aspromonte unterschiedliche Interessen ansprechen. Wenn Sie ein Hotel für Ihre Reise suchen, können Sie den Schwerpunkt zwischen kulturhistorischen Eindrücken und Wanderplanung setzen, ohne die Themen miteinander zu vermischen.

Ortsgeschichte und religiöse Tradition

Die Pietra Verde, eine Serpentinvariante, wurde in der Ortschaft Cotripa bis 1933 abgebaut. Santa Marina war eines der ersten italo-griechischen Klöster, an denen archäologische Ausgrabungen durchgeführt wurden. Bei der Pietra Verde steht die lokale Materialgeschichte im Vordergrund, bei Santa Marina die frühe archäologische Forschung an einem italo-griechischen Kloster.

Die Chiesa dell'Assunta wurde nach dem Erdbeben von 1895 wiederaufgebaut. Mit dem Gotteshaus verbunden ist das Fest der Maria Santissima Assunta, das jedes Jahr am 14. und 15. August gefeiert wird und Prozessionen durch den Ort umfasst. Die Prozessionen führen durch den Ort und beziehen damit nicht nur das Gotteshaus, sondern auch den öffentlichen Raum ein. Wenn Sie Ihre Reise an religiöser Geschichte und örtlichen Traditionen ausrichten, ist dieser Zeitraum ein klar umrissener Anhaltspunkt.

Die Fontana di Sant’Elia ist die einzige erhaltene der vier künstlerisch gestalteten Brunnen von Delianuowa, die vor dem Erdbeben von 1783 bestanden.

Markierte Wege im Aspromonte

Der Wanderweg Da Bova a Delianuowa im Parco Nazionale dell'Aspromonte ist mit rot-weiß-roten Markierungen und der Nummer 128 gekennzeichnet. Der historische Weg Da Bova a Delianuowa diente bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts dem Kontakt und Austausch zwischen Bova und Pedavoli. So verbindet derselbe Wegname eine heutige Kennzeichnung mit einer überlieferten historischen Funktion.

Der Sentiero del Brigante ist in beide Richtungen begehbar. Der Weg verfügt über weiß-rote horizontale und vertikale Wegmarkierungen sowie die Kennzeichnungssymbole SB. Die Begehbarkeit in beide Richtungen lässt bei der Wanderplanung unterschiedliche Laufrichtungen zu.

Auf einer Route im Parco Nazionale dell'Aspromonte ist Piani di Carmelia ein Brunnenrastplatz auf 1.305 Metern Höhe. Als Rastplatz gehört Piani di Carmelia zum Sentiero del Brigante. Bei Monte Cannavi trifft der Sentiero Bova-Delianuowa, Route 102, auf den Sentiero del Brigante. Die Höhenangabe von 1.305 Metern und die Rastplatzfunktion liefern dabei zwei konkrete Bezugspunkte für die Einteilung einer Wanderetappe im Park.

Für die Wahl einer Unterkunft können Sie deshalb zuerst festlegen, ob die Chiesa dell'Assunta, Santa Marina und die Fontana di Sant’Elia oder die markierten Wege im Aspromonte den größeren Raum in Ihrem Aufenthalt einnehmen soll.

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