Cariati zwischen Festungsmauer und Kathedrale

File:Nebbia a Cariati (1) - panoramio.jpg File:Nebbia a Cariati (1) - panoramio.jpg Foto: djciccio via Wikimedia Commons, CC BY 3.0

Cariati zwischen Festungsmauer und Kathedralen

Cariati zeigt seine Geschichte besonders deutlich im mittelalterlichen historischen Zentrum. Der Ort verbindet markante Sakralbauten, eine erhaltene Befestigung und den Blick zur Küste mit einer überschaubaren Route für Ihre Entdeckung. Wenn Sie ein italienisches Reiseziel suchen, bei dem Architektur und Ortsgeschichte im Mittelpunkt stehen, bietet Cariati zahlreiche konkrete Anlaufpunkte für eine individuell geplante Auszeit.

Stadtmauer, Türme und historische Perspektiven

Das mittelalterliche historische Zentrum von Cariati ist von einer imposanten Befestigungsmauer eingeschlossen. Die intakte mittelalterliche Stadtmauer besteht aus acht zum Meer ausgerichteten Türmen. Ihre Ausrichtung macht die Verbindung zwischen der historischen Stadt und der Küstenlandschaft unmittelbar sichtbar, ohne dass der Ort auf ein einziges Urlaubsthema festgelegt ist.

Eine besondere Perspektive eröffnet das Museo civico. Es verfügt über eine Panoramaterrasse mit Blick auf die Dächer des historischen Zentrums, den Glockenturm und die Kuppel der angrenzenden Kathedrale. So treten mehrere charakteristische Bauteile Cariatis gemeinsam in den Blick: die Dächer des historischen Zentrums, der Glockenturm und die Kuppel der Cattedrale di S.Michele Arcangelo.

Die Cattedrale di S.Michele Arcangelo

Die Cattedrale di S.Michele Arcangelo wurde im 5. Jahrhundert erbaut und 1857 unter dem Episkopat von Monsignore Nicola Golia durch Carmine Ruggiero wiederaufgebaut. Ihre Kuppel ist mit mehrfarbigen Majolikafliesen verkleidet. Im Inneren hat die Kathedrale drei Schiffe, die durch paarweise angeordnete ionische Säulen voneinander getrennt sind. Baugeschichte, Kuppel und Raumaufteilung ergeben damit ein ebenso anschauliches wie präzises Bild dieses Gotteshauses.

Die Chiesa degli Osservanti ist ein spätgotischer Klosterbau mit einer viereckigen Apsis. Sie wurde 1441 auf Veranlassung von Bonaccorso Caponsacco erbaut. Für einen Aufenthalt mit Interesse an italienischer Sakralarchitektur liegen damit mehrere Epochen und Bauformen im thematischen Mittelpunkt.

Eine halbtägige Route durch Cariati

Die empfohlene Route durch das historische Zentrum von Cariati ist für einen halben Tag ausgelegt. Sie führt von der Porta Pia über den Corso XX Settembre, die Kathedrale und die Piazza Plebiscito entlang der Stadtmauer bis zur Chiesa degli Osservanti und zur Tomba Brettia. Die Abfolge verbindet Stadtraum, Plätze, Sakralbauten und Befestigung zu einer klaren Orientierung für Ihre Besichtigung. Die Tomba Brettia ist eine vorhellenische archäologische Stätte auf einem Hügel in Cariati und setzt am Ende der historischen Themen einen weiteren zeitlichen Schwerpunkt.

Bahnhof und touristischer Hafen

Cariati verfügt über den Bahnhof Cariati. Außerdem gibt es den touristischen Hafen Porto turistico di Cariati. Ihre Aufenthaltsschwerpunkte können Sie daher an der gewünschten Mischung aus Baugeschichte, Stadtmauer, Panoramablick und maritimem Ortscharakter ausrichten.

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