Buja zwischen Archäologie und Landschaft
Unterkünfte in Buja
Buja lässt sich über mehrere Themen entdecken. Im Monte di Buia reicht die Chronologie einer mehrschichtigen archäologischen Siedlungsstätte vom Neolithikum bis in die Renaissance. Dazu kommen das Museo d'Arte della Medaglia e della Città di Buja, die Pieve di San Lorenzo in Monte, die Hügel von Buja und ein Radrundkurs. Kultur, Landschaft und Bewegung sind in Buja über diese Schauplätze miteinander verbunden.
Archäologische Zeitschichten am Monte di Buia
Monte di Buia ist eine mehrschichtige archäologische Siedlungsstätte. Ihre Chronologie reicht vom Neolithikum bis in die Renaissance und eröffnet damit einen langen zeitlichen Bogen. Die Geschichte des Ortes lässt sich nicht auf eine einzelne Epoche reduzieren: Neolithikum, spätere Entwicklungen und Renaissance gehören zu derselben Abfolge.
Die Struktur und einige Funde des Castelliere di Vals am Monte di Buia sprechen für eine vorsichtige Datierung in die Bronzezeit. Eine künftige archäologische Untersuchung könnte die Datierung präzisieren.
Museum und Pieve im historischen Umfeld
Im Geschichtsbereich des Museo d'Arte della Medaglia e della Città di Buja befinden sich archäologische Funde aus verschiedenen Epochen. Sie veranschaulichen die historische Entwicklung von Buja. Ein eigener Bereich des Museums ist der Medaillenkunst gewidmet und setzt damit einen weiteren kulturellen Schwerpunkt.
Das Museo d'Arte della Medaglia e della Città di Buja befindet sich im historischen Borgo San Lorenzo in Monte in der Nähe einer tausendjährigen Pieve.
Die Pieve di San Lorenzo in Monte hat den Grundriss eines lateinischen Kreuzes. Durch das Erdbeben von 1976 wurde sie teilweise zerstört; die Restaurierung wurde 2002 abgeschlossen.
Hügel, Berge und Flusslandschaft
In der Umgebung von Buja liegen die Berge Monte Pedroz und Monte Ragogna. Beide erweitern den Blick über die kulturellen Schauplätze hinaus auf die Landschaft des näheren Umfelds. Die beiden Berge ergänzen damit die Landschaftsbezüge rund um Buja.
Im Gebiet von Buja durchquert ein Fluss einen Abschnitt von erheblichem naturkundlichem Interesse und hoher landschaftlicher Qualität; sein gewundener Lauf wird von Schwarz-Erlen-, Eschen- und Schwarzpappelwäldern gesäumt, die eine feucht geprägte Naturkulisse bilden.
Mit dem Fahrrad durch die Hügel
Der Radrundkurs Osoppo and Gemona Plain cycle circuit (R034) führt durch die Hügel von Buja und verläuft über Nebenstraßen mit geringem Verkehrsaufkommen. Damit steht neben Archäologie, Museum und Pieve auch eine konkrete Radroute als eigener Zugang zur Landschaft zur Verfügung. In Buja lässt sich die Reiseplanung daher sowohl kulturgeschichtlich als auch mit Blick auf eine Fahrradtour anlegen.
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