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San Quirino zwischen Magredi und Kulturerbe

Unterkünfte in San Quirino

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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San Quirino zwischen Naturraum und Geschichte

San Quirino lässt sich über zwei Blickrichtungen entdecken: über die charakteristische Landschaft der Magredi und über Zeugnisse, an denen sich unterschiedliche historische Epochen ablesen lassen. Das Biotopo Magredi di San Quirino bewahrt innerhalb einer vollständig landwirtschaftlich genutzten Umgebung die charakteristische Bodenstruktur, die für einen großen Teil der oberen Pordenone-Ebene typisch war. Für Ihre Reiseplanung ergibt sich daraus ein Ziel, das Naturinteresse und Kulturgeschichte in klar unterscheidbaren Themen zusammenführt.

Parco Brolo und Villa Cattaneo

Im Parco Brolo ist noch ein gut erhaltenes Roccolo vorhanden. Eine von Bäumen gesäumte Allee bildet dort eine lange Promenade durch das Zentrum des Parks. Beide Elemente geben dem Park eine konkrete räumliche und historische Lesart: Sie können hier gestaltete Parkarchitektur und ein überliefertes ländliches Element gemeinsam betrachten.

Villa Cattaneo entstand im 17. Jahrhundert und wurde vermutlich auf mittelalterlichen Vorgängerbauten errichtet. Die vorstädtische Adelsvilla besitzt einen quadratischen Grundriss. Zum Ensemble gehören außerdem zwei vom Hauptgebäude getrennte Barchessen und ein Brolo. Wer sich für historische Bauformen interessiert, findet hier mehrere klar erkennbare Zeitschichten und unterschiedliche Bestandteile einer repräsentativen Anlage.

Kirchen mit besonderen Kunstwerken

Im Duomo di San Quirino begegnen Ihnen zwei deutlich voneinander getrennte Bauphasen: Er wurde im 16. Jahrhundert erbaut und im 19. Jahrhundert in basilikaähnlicher Form erweitert. In der Chiesa di San Giacomo in Sedrano befindet sich ein von D. Corompaj geschaffenes Fresko des Martyriums des heiligen Jakobus aus den Jahren 1944–1945, außerdem Leinwände aus dem 16. und aus dem 17. Jahrhundert.

Die Chiesa dei Santi Rocco e Sebastiano in San Foca besitzt einen dreiteiligen Steinaltar von Giovanni Antonio da Meduno aus dem Jahr 1546, dazu Reste eines um etwa 1500 entstandenen Freskos des heiligen Johannes des Täufers. Zur mittelalterlichen Geschichte von San Quirino gehörte eine Templer-Magione, die der Versorgung von Pilgern und Kreuzfahrern diente, die aus Deutschland, der Schweiz und Frankreich über die Balkanhalbinsel weiterzogen.

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Auch die Centa di San Quirino ist mit dem regionalen Netzwerk mittelalterlicher Zeugnisse in der Teilstruktur der Cente und Cortine verbunden. Battiferro Cadelli, der ehemalige Sitz, gehört in San Quirino zur ländlichen und industriellen Archäologie des regionalen Kulturerbes. Diese beiden Spuren ergänzen das Bild um Formen mittelalterlicher und historischer Landnutzung.

Magredi auf dem Fahrrad und im lokalen Geschmack

Für eine aktive Perspektive auf die Landschaft steht die Route „Per magredi e risorgive“. Sie ist für Fahrräder oder Mountainbikes geeignet und führt durch San Quirino. Essenza Magredi bringt die Magredi mit Veranstaltungen, Spaziergängen und Workshops in Verbindung. So lassen sich die Landschaft und ihre unterschiedlichen thematischen Zugänge bei der persönlichen Reiseplanung berücksichtigen.

Ein eigener lokaler Akzent ist das Peperoncino di San Quirino: Es ist eine Mischung aus neun weltweit beheimateten Chilisorten. Der Name verbindet ein konkretes Produkt mit dem Ort und ergänzt die historischen und landschaftlichen Themen um eine kulinarische Facette.

Weitere Destinationen: Porcia, Tramonti di Sotto, Brugnera, Arba, Travesio, Prata Di Pordenone, Pordenone, Azzano Decimo

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