Cordenons: Sakrale Kunst und Wege zwischen Quellen und Flüssen
Unterkünfte in Cordenons
Cordenons verbindet sakrale Kunst mit einer Landschaft aus Quellen, Flussläufen und weiten Blicken. Für Sie entsteht damit ein Reiseziel, in dem sich kulturhistorische Motive und naturbezogene Routen nebeneinander entdecken lassen.
File:33084 Cordenons, Province of Pordenone, Italy - panoramio - gianca1969.jpg
Foto: gianca1969 via Wikimedia Commons, CC BY 3.0
Sakrale Kunst und historische Architektur
Die Chiesetta di San Giacomo besitzt einen Freskenzyklus aus dem 15. Jahrhundert. Die Chiesa di Santa Maria Maggiore ist neoklassizistisch; ihr Bau begann 1778 und wurde in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts abgeschlossen. Beide Orte eröffnen unterschiedliche Zugänge zur sakralen Architektur von Cordenons.
Die Chiesa di Santa Maria Maggiore beherbergt außerdem ein Altarbild von G. Narvesa aus dem 17. Jahrhundert. Es stellt die Dreifaltigkeit mit San Valentino, San Floriano, einem heiligen Bischof und Gläubigen dar. Im Duomo di Cordenons wurde 1939 von der Firma Zanin eine Orgel gebaut, die als bedeutendes Beispiel der cäcilianischen Orgelbaukunst gilt.
Die Orgel steht im Dienst verschiedener Vereine, die in der Kirche Gesangsreihen und Konzerte veranstalten. Damit verbindet sich das Instrument nicht nur mit seiner Baugeschichte, sondern auch mit dem musikalischen Vereinsleben in der Kirche.
Weitere historische Orte
Die Chiesa di San Pietro in Cordenons beherbergt ein Tafel-Triptychon aus dem Jahr 1551. Die Chiesa di San Giovanni Battista liegt nordwestlich des Ortszentrums von Cordenons an der Straße nach San Quirino. Die Villa Badini Pasqualini war früher die Sommerresidenz der adligen Familie Badini.
Risorgive und Flusslandschaften
Die Risorgive del Vinchiaruzzo sind teilweise als europäisches Schutzgebiet ZSC IT3310010 anerkannt und in das Vogelschutzgebiet ZPS IT3311001 Magredi di Pordenone einbezogen.
Eine Exkursion zu den Risorgive del Vinchiaruzzo führt von den letzten Terrassen von Cordenons zu den Feuchtgebieten des Vinchiaruzzo, weiter zum Flussbett der Meduna und über die historische Straße an der unteren Furt zurück, die Cordenons einst mit Murlis verband.
Radrouten mit unterschiedlichen Strecken
Die Route Lungo il fiume Noncello beginnt an der Piazza della Vittoria im Zentrum von Cordenons und führt nahe der Via Cortina zu den ersten sichtbaren Spuren des Noncello. Insgesamt ist sie 15,7 km lang und reicht bis zum Zusammenfluss des Noncello mit der Meduna bei Visinale di Prata.
Die Route Per magredi e risorgive eignet sich für Fahrräder und Mountainbikes und verbindet Cordenons mit dem ausgedehnten Quellgebiet zwischen dem Cansiglio, dem Höhenzug des Longone und der Anhöhe von Sarone, dem Palù del Livenza. Dazu kommen weite Ausblicke über viele Kilometer bis zu entfernten Berggipfeln sowie eine kontrastreiche Landschaft aus blauem Himmel, grauen Schotterflächen und grünen und rötlichen Gehölzgruppen.
Ein Herbstfest mit Kürbis
Die Festa delle zucche war ein Herbstfest von Cordenons. Der Kürbis stand dort in Form von Dekorationen und regionalen Küchenspezialitäten sowie in kulturellen, spielerischen und unterhaltenden Angeboten im Mittelpunkt. Jedes Jahr wurde außerdem eine besonders lange Kürbistorte zubereitet und mit den Besuchern geteilt.
Hotelwahl nach Ihren Interessen
Für die Wahl Ihres Hotels in Cordenons können Sie abwägen, ob Ihr Reiseplan stärker von sakraler Kunst und historischen Orten oder von Routen durch Quellen- und Flusslandschaften geprägt sein soll.
Weitere Ziele: Erto, Pravisdomini, Zoppola, Andreis, Caneva, Casarsa Della Delizia, Travesio und Valeriano.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Pordenone.