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San Martino Dei Mulini: Marecchia, Feuchtgebiete und Geschichte

Unterkünfte in San Martino Dei Mulini

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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San Martino Dei Mulini zeigt eine Landschaft, die vom Marecchia, von Feuchtgebieten und von markanten historischen Bauwerken geprägt ist. Am Marecchia verbinden der historische und naturkundliche Radweg, das Feuchtgebiet am Lago Santarini und die Kirche San Martino Naturbeobachtung, Radfahren und Geschichte.

Flusslandschaft und Feuchtgebiete am Marecchia

Der Bereich des SIC IT4090002 Torriana, Montebello, Fiume Marecchia mit Bezug zu San Martino dei Mulini umfasst ein breites, kiesreiches Flussbett und kleine Feuchtgebiete, die aus ehemaligen Kiesgruben entstanden sind. Flussbett, Wasserflächen und spontan bewachsene Ufer bestimmen dadurch den Charakter dieser Landschaft.

Entlang des Marecchia erstreckt sich das SIC IT4090002 Torriana, Montebello, Fiume Marecchia auf etwa 14 Kilometern. Der Bereich reicht von den ehemaligen Kiesgrubenseen östlich der Brücke von San Martino dei Mulini an der S.P. n. 49 bis Ponte Verucchio. Die ungefähre Strecke von 14 Kilometern setzt dabei einen klaren Rahmen für die eigene Tagesplanung. Wer den Flussraum mit dem Rad erkundet, kann den Abschnitt in eigene Pausen gliedern und die verschiedenen Landschaftselemente nacheinander betrachten.

Ein prägendes Beispiel ist der Lago Santarini in San Martino dei Mulini. Der See liegt in einem ehemaligen Abbaugebiet und bedeckt etwa 27 Hektar. Die ehemalige Kiesgrubensenke füllte sich mit Wasser; an den Ufern breitete sich spontane Vegetation aus, wodurch ein Feuchtgebiet entstand.

Dieses Feuchtgebiet wird regelmäßig von Flamingos, Kormoranen und Kuhreihern zum Rasten und Nisten genutzt. Für Naturinteressierte stehen am Lago Santarini damit Wasserflächen, bewachsene Ufer sowie Flamingos, Kormorane und Kuhreiher im Mittelpunkt.

Radfahren mit Rücksicht auf die Tierwelt

Der historische und naturkundliche Radweg des Marecchia ermöglicht eine umfassende und die Tierwelt schonende Nutzung des SIC IT4090002 Torriana, Montebello, Fiume Marecchia. Die Verbindung aus Flussraum, ehemaligen Kiesgruben und Feuchtgebieten macht den Radweg zu einer Möglichkeit, die Landschaft nicht nur als Kulisse, sondern in ihren unterschiedlichen Natur- und Geschichtsthemen zu erleben. Für eine Radtour bildet die ungefähre Länge von 14 Kilometern einen überschaubaren Rahmen. Der Verlauf des SIC lässt sich dabei gedanklich in den Abschnitt bei San Martino dei Mulini und den weiteren Verlauf bis Ponte Verucchio gliedern, wobei die Abschnitte durch Flussbett, Kiesgrubenseen und Feuchtgebiete geprägt sind.

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Kirche, Turm und befestigter Bauernhof

Auch die Baugeschichte von San Martino dei Mulini setzt eigene Akzente. Die Geschichte der heutigen Kirche San Martino beginnt Ende des 16. Jahrhunderts. Ihr Glockenturm trägt eine Inschrift mit der Jahreszahl 1632.

Zur Geschichte am Marecchia gehört außerdem die Torre dei Battagli. Sie ist Teil der Tomba de’ Battagli, eines großen befestigten Bauernhofs am Ufer des Marecchia.

In der näheren Umgebung von San Martino dei Mulini liegt der Palazzo del Poggiano, ein Palast.

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