Marore zwischen Villa Petitot und archäologischen Spuren
Unterkünfte in Marore
Marore verbindet Architekturgeschichte, Archivbestände und archäologische Spuren auf engem geografischen Raum. Wenn Sie Italien über konkrete Orte und ihre überlieferten Geschichten kennenlernen möchten, bietet Marore Anknüpfungspunkte: zu den ältesten Hinweisen auf menschliche Anwesenheit aus der Bronzezeit, zu einer römischen Schotterstraße sowie zu historischen Gebäuden.
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Foto: Parma1983 via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Petitot und die Villen von Marore
Ennemond-Alexandre Petitot wählte die Villa Petitot in Marore als seinen Wohnsitz.
Mit Petitot verbunden ist auch die Sala Petitot. Dort werden seit 1972 Werke des Architekten Petitot gezeigt. Die meisten dieser Werke stammen aus seiner Villa in Marore und gelangten 1925 an Lombardi. Für kulturinteressierte Reisende entsteht so ein nachvollziehbarer thematischer Bezug zwischen dem Wohnsitz in Marore und der Präsentation der Werke.
In Borgazzo di Marore befindet sich außerdem die Villa Solari Bormioli, Strada Borgazzo 26. Die Villa ist in Privatbesitz und wurde zum Kulturgut von besonderem kulturellem Interesse erklärt. Ihre Einordnung ergänzt das architektonische Bild von Marore um ein weiteres historisch bedeutsames Gebäude.
Paläste in der näheren Umgebung
In der näheren Umgebung von Marore liegen mehrere Paläste: die Certosa di Parma, der Palazzo Soragna Tarasconi, der Palazzo Rota und der Palazzo Già Simonetta. Die Paläste liegen in der näheren Umgebung, während die Villa Petitot und der Archivbestand beide in Marore selbst liegen. Zusammen eröffnen sie eine kulturhistorische Perspektive, die über die einzelnen Gebäude in Marore hinausreicht.
Archive und archäologische Spuren
Auch die Geschichte der Institutionen ist in Marore präsent. Die vom Waisenhaus Vittorio Emanuele II von 1878 bis 1973 erzeugten Unterlagen werden derzeit in den Magazinen des Archivio Storico Comunale in Marore aufbewahrt. Dieser Bestand verweist auf einen dokumentierten Zeitraum von 95 Jahren und bildet einen eigenständigen historischen Bezug des Ortes.
Die ältesten Hinweise auf menschliche Anwesenheit im Gebiet von Marore stammen aus der Bronzezeit. Eine weitere Spur wurde bei archäologischen Untersuchungen von Juni bis Dezember 2007 an der ehemaligen Grundschule von Marore freigelegt: Dort kam eine römische Schotterstraße ans Licht. Der historische Charakter dieses Befunds bleibt an den damaligen Untersuchungszeitraum und den früheren Standort der Grundschule gebunden.
Orientierung zwischen Marore und Umgebung
Für die örtliche Orientierung verläuft die TEP-Linie 9 von Marore über die Via XXIV Maggio und das Stadion bis zur Piazza Sant'Ilario.
Ein Park als zusätzlicher Ortsbezug
In der näheren Umgebung von Marore liegt außerdem der Parco della Cittadella, ein Park. Neben den Villen, Palästen und historischen Dokumenten gehört damit auch der Park zum kulturellen und räumlichen Umfeld von Marore.
Weitere Orte für Ihre Reiseplanung: Felegara, Ozzano Taro, Orzale, Felino, Ponte Taro, Porcigatone, Sorbolo, Sala Baganza.
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