Suviana am Lago di Suviana: Natur, Wege und Kultur
Unterkünfte in Suviana
Suviana gehört zu den Ortschaften auf der Seite von Castel di Casio, die am Lago di Suviana liegen. Der Ort verbindet eine ausgeprägte Seenlandschaft mit Wanderwegen, Wassersport, Baugeschichte und einem Einblick in ökologische Zusammenhänge.
File:Lago di Suviana - Suviana, Castel di Casio, Bologna, Italy - August 17, 2019.jpg
Foto: Giorgio Galeotti via Wikimedia Commons, CC BY 4.0
Seeufer zwischen Wald und Wasser
Der Lago di Suviana liegt im Regionalpark der Seen von Suviana und Brasimone. Seine Ufer sind überwiegend steil und mit Beständen aus Schwarzkiefern und Tannen bewachsen. Dadurch prägen Wald, Hänge und Wasser gemeinsam den Charakter der Umgebung. An den Ufern gibt es unter den Nadelbäumen eingerichtete Rastbereiche, die sich für eine Pause während der Erkundung des Sees anbieten.
Wandern mit Blick auf das Limentra-Tal
Eine besonders ausführlich beschriebene Möglichkeit ist die Wanderung „Da lago a lago“. Sie ist 14,5 Kilometer lang, dauert fünf Stunden und wird als mittelschwere Wanderung der Kategorie E eingestuft. Die Route beginnt am linken Ufer des Suviana-Beckens und folgt dort dem CAI-Weg 155 am See entlang.
Im weiteren Verlauf erreicht „Da lago a lago“ den Monte di Stagno. Von dort bietet sich ein Ausblick über das Limentra-Tal und den darunterliegenden Lago di Suviana. Zusätzlich ermöglicht ein markierter CAI-Weg eine vollständige Umrundung des Lago di Suviana. So lassen sich eine längere Bergwanderung und eine Wegführung rund um den See als unterschiedliche Schwerpunkte der Planung betrachten.
Wassersport trotz strenger Badeordnung
Der Lago di Suviana eignet sich trotz einer strengen Badeordnung zum Windsurfen, Segeln und Kanufahren. Diese Kombination macht den See auch für Reisende interessant, die eine Landschaft nicht nur vom Ufer oder vom Wanderweg aus erleben möchten. Die Wasseraktivitäten stehen dabei neben der Badeordnung und sollten nicht mit einer uneingeschränkten Bademöglichkeit gleichgesetzt werden.
Talsperre, Wasserkraftwerk und Kirche
Die Talsperre von Suviana ist 91,5 Meter hoch. Mit ihrem Bau wurde am 15. Oktober 1928 begonnen; das Wasserkraftwerk am Fuß der Talsperre wurde im September 1932 fertiggestellt. Wer sich für die technische Entwicklung der Seenlandschaft interessiert, findet hier einen konkreten historischen Bezug zwischen Bauwerk und Wasserkraft.
Auch die Chiesa dei Santi Giusto e Clemente di Suviana gehört zu den markanten kulturellen Stationen. Die Kirche steht auf einem Bergrücken und überblickt das Tal sowie das Becken mit der Talsperre.
Wasser als Lebensraum
Das Laboratorio delle Acque befindet sich in der Via Tramonti 22 in der Località Suviana. Es befasst sich mit Wasser als Lebensraum und seinen biologischen und ökologischen Zusammenhängen.
Anreise und weitere Orientierung
Von Bologna aus ist das Schutzgebiet über die Staatsstraße 64 Porrettana durch das Reno-Tal bis Riola erreichbar. Dort führt die Provinzstraße 23 in Richtung Castel di Casio und Camugnano; anschließend folgen Sie den Hinweisen nach Suviana. Die beiden Becken sind von Castiglione und Porretta aus mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.
Weitere Orte: Monterenzio, Quarto Inferiore, Molinella, I Casoni, Madonna dei Fornelli, Valsamoggia, Castello D'argile und Budrio.
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