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Monghidoro entdecken: Wege, Mühlen und Bergtradition

Unterkünfte in Monghidoro

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Monghidoro lässt sich über unterschiedliche Besuchsanlässe erschließen: Wege durch die Landschaft, Zeugnisse der Berg- und Dorfgeschichte sowie Orte, an denen frühere Arbeitsweisen anschaulich werden. Der Sentiero dei Pilastrini beginnt in Monghidoro, führt durch typische Dörfer und folgt zehn kleinen Steinsäulen. Im Ortszentrum liegen die Kreuzgänge von La Cisterna. Sie sind die verbliebenen Teile des ehemaligen Klosters San Michele ad Alpes, das 1528 durch den Umbau des Palazzo di Armaciotto dei Ramazzotti entstand.

File:Monghidoro - Italy - cloister of St Michael Abbey (1530).jpg File:Monghidoro - Italy - cloister of St Michael Abbey (1530).jpg Foto: Rodrigotebani via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Landschaft und Wege

Die Alpe di Monghidoro liegt am Oberlauf des Torrente Savena und bildet ein Naturreservat an der Grenze zwischen den Tälern des Idice und des Savena. Die Landschaft bietet Möglichkeiten zum Wandern und für Mountainbike-Touren. Für die Wahrnehmung der Natur sind auch kleinere Gewässer bedeutsam: Teiche wie der Tritonen-Teich bei Fantorno sowie Tümpel in den Lichtungen der Buchenwälder der Alpe di Monghidoro sind wertvolle Lebensräume für Flora und Fauna. Die Verbindung aus Talgrenze, Wald und Gewässern gibt diesem Gebiet einen ausgeprägten Naturfokus.

Ein weiterer Naturraum ist der Parco La Martina. Das Waldgebiet ist wegen seiner biologischen Vielfalt in Flora und Fauna als SIC (Sito di Importanza Comunitaria) anerkannt und verfügt über ein weitläufiges Wegenetz zum Wandern und Mountainbiken. Wege vom Park kreuzen verschiedene Fern- und Pilgerwege, darunter die Via Mater Dei. Wege im Park führen außerdem zur Land-Art-Installation „Il Soffione“.

Abenteuer am Monte Oggioli

Am Monte Oggioli in der Alpe di Monghidoro liegt Triton's Park, ein Abenteuerpark auf etwa 1.000 Metern Höhe mit zwischen Bäumen gespannten Parcours. Der Park bietet drei verschiedene Parcours mit drei Schwierigkeitsgraden sowie zwei Parcours für Kinder. Neben dem Eingang befinden sich ein Teich mit Molchen und ein Picknickbereich.

Mühlen und ländliches Leben

Die historische Mühle Mulino Mazzone ist noch heute in Betrieb und bestand bereits vor 1785. Für Mulino Mazzone werden nach vorheriger Reservierung Führungen angeboten.

Das Museo della civiltà contadina dell’Appennino Bolognese umfasst das rekonstruierte Innere einer Wassermühle im Maßstab 1:3, an dem sich die Funktionsweise einer Mühle nachvollziehen lässt. Das Museum rekonstruiert außerdem die Arbeits- und Alltagsaspekte des früheren ländlichen Lebens im Apennin. Besichtigt werden kann es ausschließlich nach vorheriger Terminvereinbarung. So verbindet dieser Museumsbesuch technische Anschaulichkeit mit Einblicken in vergangene Arbeits- und Lebenswelten.

Kirchen und Bergtradition

Die Kirche Santa Maria Assunta in Monghidoro geht auf das Jahr 1256 zurück. Das alte Dorf Sant’Andrea di Valle Savena beherbergt eine im 14. Jahrhundert errichtete gleichnamige Kirche.

Die Festa del Maiale in Monghidoro ist ein seit Jahren bestehendes Fest der Bergtradition der Norcini. Die Norcini schlachten Schweine und verarbeiten deren Fleisch. Damit steht bei diesem Fest eine konkrete handwerkliche Tradition im Mittelpunkt, die den kulinarischen Charakter der Bergregion mit ihrer ländlichen Geschichte verbindet.

Bentivoglio, Tossignano, San Giovanni In Persiceto, Calderara Di Reno, Pieve Di Cento, Scuola, Cà Bianca und Vidiciatico.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Bologna.

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