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Rivello zwischen Kirchen, Geschichte und Landschaft

Unterkünfte in Rivello

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Rivello ist ein Ziel für Reisende, die italienische Geschichte in Kirchen, Ausstellungen und sichtbaren Spuren entdecken möchten.

Kirchen mit eigener Geschichte

Im Monastero di Sant’Antonio begann 1515 der Bau eines Klosters für die Observanten, nachdem die Bevölkerung von Rivello und ihr Bürgermeister den Bau beim zuständigen kirchlichen Amt erbeten hatten. Die Tür des Portikus ist im Stil von Durazzo-Katalanien gestaltet und besitzt 36 geschnitzte Paneele mit Rosettenmotiven. Fresken im oberen Teil zeigen Episoden aus dem Leben des heiligen Antonius und des heiligen Franziskus von Assisi; Girolamo Todisco da Abriola malte sie zwischen 1616 und 1634.

Die Krypta unter der Kirche San Nicola hat drei Schiffe, die durch 34 rustikale Säulen aus lokalem Stein getrennt sind. König Ferdinand II. erklärte sie zum Nationaldenkmal. In der Kirche befindet sich außerdem ein um 1930 von Handwerkern aus Rivello unter der Leitung von Francesco Ferrari geschaffener Thron des heiligen Nikolaus.

In der Kirche Santa Maria del Poggio befinden sich eine Kreuzabnahme aus dem Jahr 1720 von dem örtlichen Maler Salvatore Ferrari und ein Abendmahl aus dem 18. Jahrhundert, das der Schule von Luca Giordano zugeschrieben wird. Die Kirche stand wahrscheinlich bis 1588 im griechischen Ritus.

Ortsgeschichte und lokale Spuren

Zur Ortsgeschichte gehören die sichtbaren Überreste der Fontana dei Longobardi. Das Dokument „Restituta Libertas“ besiegelt Rivellos Loslösung vom Feudalherrn Don Oronzo Pinelli im Jahr 1719. Der heutige Ortskern liegt gegenüber der früheren Siedlung, die sich einige Jahrhunderte zuvor auf dem Hügel Serra Città entwickelt hatte. Entlang des Flusses Noce versorgten wasserbetriebene Kupfer- und Eisenwerke die hundert Werkstätten in Rivello mit Halbfertigprodukten.

Die Dauerausstellung „Greci e indigeni tra Noce e Lao“ untersucht die antiken Handels- und Kulturbeziehungen zwischen griechischen und indigenen Gemeinschaften im Lagonegrese. Eine 14,6 Kilometer lange Etappe des Sentiero Italia CAI, die SI T07, verbindet den Lago Sirino mit Rivello. Die ehemalige Bahntrasse der Calabro-Lucano-Bahn ist heute ein Radweg und der regionale Wanderweg 660. Der Torrente Bitonto entspringt an den Hängen des Monte Sirino, fließt durch das Gemeindegebiet von Rivello und mündet in den Fluss Noce.

Alltagskultur und Orientierung

Soperzata wird in Rivello noch heute nach traditionellen Verfahren in den Häusern der meisten Einwohner hergestellt.

Mit dem Auto erreichen Sie Rivello über die A3 Salerno–Reggio Calabria, die Ausfahrt Lagonegro Nord und anschließend die Staatsstraße 585 Fondovalle del Noce. Der historische Ortskern ist für Autos nahezu unzugänglich. Ein Gewirr aus Gassen und Treppen führt zu kleinen Plätzen oder direkt zu Wegen in der umliegenden üppigen Natur.

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