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Grottole: Geschichte, Wallfahrt und lokale Pastatradition

Unterkünfte in Grottole

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Grottole spricht Reisende an, die Geschichte, überlieferte Handwerks- und Esskultur sowie Bewegung im Freien verbinden möchten. Das Castello di Grottole, die Chiesa Diruta und das Santuario di Sant'Antonio Abate eröffnen verschiedene historische Perspektiven; der Rundweg „Bosco le Coste“ und die hausgemachte Pastatradition setzen weitere Schwerpunkte. So können Sie Ihren Aufenthalt nach Kultur, Wallfahrt, Aktivität oder lokaler Küche ausrichten. Die Stärke des Ortes liegt in dieser Verbindung aus Baugeschichte, Landschaftsbezug und lebendigen Traditionen.

File:Grottole-panorama.jpg File:Grottole-panorama.jpg Foto: Cinzia astorino via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Castello di Grottole und historische Zeitstellungen

Das Castello di Grottole steht auf einer vom übrigen Ort getrennten Anhöhe in einem Gebiet, das historisch als „Contrada della Motta“ bezeichnet wurde. Die ersten Nachrichten über das Castello stammen aus dem Jahr 1154; al-Idrisi nahm Grottole damals in seine Darstellung der Orte der Basilikata auf. Die Chiesa Diruta stammt aus der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts. Zwischen den ersten Nachrichten von 1154 und der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts liegt ein zeitlicher Abstand. Castello und Chiesa Diruta stehen damit für unterschiedliche historische Zeitstellungen in Grottole, während die besondere Lage des Castello den räumlichen Charakter des Ortes mitprägt.

Wallfahrt am Fosso Magno

Das Santuario di Sant'Antonio Abate bildet einen weiteren historischen und spirituellen Schwerpunkt. Die erste Bauphase geht auf das Jahr 1371 zurück. Das Santuario steht am Fosso Magno oberhalb der Hochebene von Altojanni beziehungsweise Altogianni. Am Montag und Dienstag nach Pfingsten ist es Ziel einer Wallfahrt. Der Wallfahrtstermin am Montag und Dienstag nach Pfingsten ist damit an das bewegliche Pfingstfest gebunden.

Rundweg und antike Stätte

Der 5 km lange Rundweg „Bosco le Coste“ eignet sich zum Trekking, für Ausritte und zum Mountainbiken. Fünf Kilometer geben der Runde vor Ort einen klaren Rahmen für die Tagesplanung. In der näheren Umgebung von Grottole liegt außerdem die antike Stätte Pescara. Je nach Interesse lässt sich der Aufenthalt so um einen Rundweg oder um den Besuch einer antiken Stätte ergänzen.

Handwerk und hausgemachte Pasta

Lokale Kultur zeigt sich auch bei der Veranstaltung „Krùptai, Cultura, Artigianato e Tradizione“. Sie findet jedes Jahr in Grottole statt und würdigt lokales Handwerk sowie überliefertes Können. Zur hausgemachten Pastatradition von Grottole gehören r-cchitédd, cavatiédd und sagn-tédd. Neben Baugeschichte und Wegen gehört damit auch diese kulinarische Tradition zum kulturellen Profil des Ortes.

Anreise als erste Orientierung

Für die Anreise ist Grottole über die Ausfahrt Grottole–Salandra der SS 407 „Basentana“ erreichbar. Als weiterer Orientierungspunkt ist der Eisenbahnhaltepunkt „Salandra–Grottole“ mit Grottole verbunden. Diese beiden Anhaltspunkte erlauben Ihnen, die Anreise von unterschiedlichen Verkehrsperspektiven aus zu betrachten.

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Weitere Ziele für Ihre Italienreise

Für die weitere Planung Ihrer Italienreise können Sie außerdem Ferrandina, Montescaglioso, Salandra, Pisticci, Montalbano Jonico, Matera, Pomarico und Nova Siri aufrufen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Matera.

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