Baia di Gallipoli: Küste, Dünen und Naturpark
Die Küsteneinheit Baia di Gallipoli ist überwiegend sandig. Im Süden bilden breite, zusammenhängende Dünenkämme ein anderes Küstenbild als in Richtung Lido San Giovanni, wo die Dünen schmaler werden. Für Sie entsteht damit ein klarer Kontrast innerhalb derselben Küstenlandschaft: Sand und Dünen bestimmen die räumliche Orientierung bei der Wahl eines passenden Aufenthaltsortes.
Küste zwischen Dünen und Wasserlauf
Zum Küstenbild gehört der Canale Samari. Er mündet im mittleren Teil der Küsteneinheit Baia di Gallipoli; seine Ufer sind befestigt, die Mündung ist technisch verbaut. Als mediterraner Fließgewässerlebensraum führt der Canale Samari zeitweise unterbrochen Wasser. Sein Bett kann während eines Teils des Jahres trocken sein.
Ein großer Teil der Küsteneinheit liegt in einem Parkgebiet mit Lebensräumen von erheblichem naturschutzfachlichem Interesse. Das Baia di Gallipoli Camping Village liegt innerhalb des Regionalen Naturparks Punta Pizzo und Isola di Sant’Andrea. Die Landschaft ist damit nicht nur durch Strände, sondern auch durch geschützte Naturbereiche geprägt.
Punta della Suina und Lido Pizzo
Der Sektor Punta della Suina weist ausgedehnte Dünenkämme sowie ein Strand-Dünen-Macchia- beziehungsweise Garigue-System mit Küstenpinien und rückwärtigen Dünenbereichen auf. Wegen seiner natürlichen und ökologischen Eigenschaften wurde der Sektor in den Regionalen Naturpark aufgenommen. Die Punta della Suina selbst besteht aus zwei kleinen Sandbuchten gegenüber der als Scoglio tondo bezeichneten Insel.
Die nächstgelegene Küste des Baia di Gallipoli Camping Village ist die große Bucht vor der Anlage; dort gibt es einen freien Strand und den Strand Punta della Suina. Ein Weg durch die Pinie führt zum langen, sandigen und ausgestatteten Strand von Lido Pizzo. In seinem Umfeld finden Sie sowohl bewirtschaftete Strandabschnitte als auch freiere, naturbelassenere Bereiche. Dort gibt es keine Bars oder Verleihe.
Bootsausfahrt zur Insel
Die Tour A – Costa Sud ist eine dreistündige Bootsausfahrt zu Punta Pizzo und zur Isola di Sant’Andrea. Die Insel ist ein geschütztes Gebiet und ein Rückzugsort für Seevögel. Auf ihr steht ein Leuchtturm, der zu den Wahrzeichen der Landschaft von Gallipoli zählt. Im Rahmen einer Küstenausfahrt kann die Isola di Sant’Andrea vom Meer aus erreicht beziehungsweise betrachtet werden; eine Landung ist nicht erlaubt, und zum Ufer muss ein Abstand von mehr als 100 Metern eingehalten werden.
Punta Pizzo und Torre del Pizzo
Punta Pizzo besitzt eine überwiegend felsige Küste mit kleinen Sandflächen. Dahinter liegen dichter Pinienwald und mediterrane Macchia. Im Umfeld steht der aus dem 16. Jahrhundert stammende Torre del Pizzo, der früher die Bezeichnung „di cutreri“ trug. Der Turm hat an der Basis eine kegelstumpfförmige und im oberen Teil eine zylindrische Struktur; eine Außentreppe führt zu einem Eingang im ersten Stock.
Für die Wahl eines Hotels in Baia di Gallipoli können diese Unterschiede eine hilfreiche Orientierung geben: Möchten Sie breite Sandbereiche und Dünen erleben, die felsigere Landschaft von Punta Pizzo sehen, einen ausgestatteten Strand aufsuchen oder die Isola di Sant’Andrea vom Wasser aus betrachten? Die Küstenabschnitte bieten dafür jeweils einen eigenen landschaftlichen Schwerpunkt.
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