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Montone: Mittelalterliche Mauern und sakrale Kunst

Unterkünfte in Montone

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Montone zwischen Mauerbefestigung und Belvedere

Montone verbindet mittelalterliche Wehrgeschichte mit bemerkenswerter sakraler Kunst. Von der mittelalterlichen Mauerbefestigung sind heute nur drei Türme erhalten. Zugleich ist Montone für seinen Belvedere bekannt. Wer sich für kleinere italienische Orte mit klar erkennbarem historischem Charakter interessiert, findet hier unterschiedliche Anknüpfungspunkte: Mauerreste, Türme, Kirchen und ein steinernes Grabmal erzählen jeweils einen eigenen Teil der Ortsgeschichte.

File:Montone - Asilo.jpg File:Montone - Asilo.jpg Foto: Syrio via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Türme und Mauern aus dem Mittelalter

Die mittelalterliche Mauerbefestigung von Montone wurde um 1390 erhöht. Der größte erhaltene Turm steht im höchstgelegenen Teil des Ortes hinter der Kirche Sant'Antonio Abate.

Santa Maria Assunta: Baugeschichte und Gemälde

Die Kirche Santa Maria Assunta ist erstmals 1575 urkundlich erwähnt. Der Bau der heutigen Kirche begann 1914 unter dem damaligen Pfarrer Don Gaetano Cardelli nach einem Entwurf des aus Mosciano stammenden Künstlers Francesco Patella. Im Mai 1934 wurde die heutige Kirche eingeweiht. Sie ist vollständig aus Ziegelmauerwerk errichtet und besitzt eine charakteristische Fassade: Ein Spitzbogenportal wird auf jeder Seite von zwei weiteren Spitzbogenarkaden flankiert.

Auch im Inneren bewahrt Santa Maria Assunta alte, kunstvoll ausgeführte Gemälde. Dazu gehören die Verkündigung, die Madonna del Carmine, das Letzte Abendmahl und die Madonna del Rosario. Für Sie ergibt sich daraus ein kultureller Schwerpunkt, der Architektur, Baugeschichte und religiöse Kunst miteinander verbindet. Die unterschiedlichen Entstehungszeiten der Kirche und ihrer Ausstattung geben dem Besuch mehrere historische Bezugspunkte.

Sant'Antonio Abate und der Sarkophag

Die Kirche Sant'Antonio Abate wurde Anfang des 19. Jahrhunderts im Barockstil restauriert. Sie war vermutlich zunächst einem von Benediktinern oder Antonianermönchen und später von Zölibataren geführten Kloster angeschlossen. Nachdem die Kirche San Jacopo fuori le Mura als solche aufgegeben und in einen Friedhof umgewandelt worden war, wurde der Sarkophag in die Kirche Sant'Antonio überführt.

Der Sarkophag von Bucciarello di Jacopo di Bartolomeo ist ein aus Stein gearbeitetes gotisches Kunstwerk aus dem Jahr 1390. Bucciarello Jacopo di Bartolomeo ließ um 1390 ein steinernes Grabmal anfertigen, offenbar für sich selbst oder seine Ehefrau. Gerade die Verbindung aus Material, Stil, Datierung und unklarer persönlicher Bestimmung macht dieses Einzelstück zu einem eigenständigen Zugang zur Geschichte Montones.

Anfahrt und ein angekündigtes Fest

Montone ist mit dem Auto über die A14 erreichbar. Im Zusammenhang mit der Anfahrt stehen die Ausfahrten Teramo, Giulianova und Mosciano Sant’Angelo. Anschließend führen die Strada Provinciale 262 DIR und die Strada Provinciale 15A in Richtung Giulianova und Mosciano Sant’Angelo weiter. Für Ihre Planung bleibt damit die konkrete Straßenverbindung ein wichtiger Bestandteil der Ortswahl.

Für den 25. und 26. Juli wurde in Montone die Festa dei Santi Giacomo e Anna angekündigt. Der Termin gehört damit zu den kulturellen Anlässen, die Sie bei einer Reiseplanung berücksichtigen können, sofern dieses Fest für Ihren Aufenthalt eine Rolle spielt. Montone lässt sich so sowohl über seine Bau- und Kunstgeschichte als auch über einen angekündigten lokalen Termin erschließen.

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Weitere Ziele für Ihre Reiseplanung

Wenn Sie Montone mit weiteren Orten derselben Reisedestination verbinden möchten, können Sie anschließend Canzano, Roseto Degli Abruzzi, Tortoreto, Colleranesco, Villa Vomano, Cerchiara, Cologna Spiaggia und Isola del Gran Sasso D'italia in Ihre weitere Auswahl einbeziehen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Teramo.

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