Giulianova: Strand, Hafen und Stadtgeschichte
Unterkünfte in Giulianova
Giulianova verbindet Küste, Hafen und Stadtgeschichte. Wenn Sie für Ihren Italienaufenthalt Meer, Bewegung und Kultur abwechseln möchten, treffen hier Strand, Radweg, maritime Traditionen, Malerei, Keramik und römische Spuren aufeinander. Die Kombination eignet sich für eine Reise, bei der Sie Tagespläne nach Interesse zwischen Küste, Bewegung und Kultur wechseln.
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Foto: Syrio via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Strand und Radweg
Die Strände von Giulianova haben seichtes Wasser und feinen Sand. Für Familien kann das ein relevantes Kriterium sein, wenn neben Kultur auch ein Küstentag in die Planung gehört. Am Lungomare verläuft eine lange Radstrecke: Sie heißt Pista ciclabile dei Tre Ponti oder Bike to Coast. Der Abschnitt der Ciclovia Adriatica in Giulianova gilt als einer der charakteristischsten Abschnitte dieses bekannten Radwegs.
Hafenblicke und lokale Formen
Am südlichen Kai, dem alten Hafen von Giulianova, können Sie spazieren und traditionelle hölzerne Caliscendi sehen, die für die Kleinfischerei bestimmt sind. Vom Hafen aus bietet sich ein Blick auf die höchsten Gipfel des Apennin, die Adria und die Kuppel des Duomo di San Flaviano, dem Wahrzeichen der Stadt. So treffen am Hafen maritime Ortsgeschichte und ein markantes Stadtpanorama zusammen.
Kunst, Keramik und römische Spuren
Die Pinacoteca Vincenzo Bindi ist ein Hausmuseum im städtischen Museumskomplex von Giulianova. Ihre Sammlung umfasst mehr als drei Jahrhunderte neapolitanischer, süditalienischer und abruzzesischer Malerei. Dazu gehört eine Keramiksammlung mit Majolika-Stücken vom 18. bis ins 20. Jahrhundert aus der Real Fabbrica di Capodimonte, von Ginori di Doccia und aus Castelli d’Abruzzo. Der Torrione La Rocca beherbergt seit 2001 die archäologische Abteilung des städtischen Museumskomplexes von Giulianova. Im archäologischen Museum werden Zeugnisse des Lebens der römischen Stadt Castrum Novum Piceni aufbewahrt. Zur Sammlung des Torrione La Rocca gehören verzierte Öllämpchen, die in Castrum hergestellt, von dessen Hafen verschifft wurden und die entferntesten Teile des Römischen Reiches erreichten. Für interessierte Nichtfachleute ergibt sich daraus ein verständlicher Wechsel zwischen einzelnen Werken, Materialien und historischen Lebensspuren.
Dom und Stadtanlage
Der Duomo di San Flaviano wurde zwischen 1471 und 1525 vollständig aus Terrakotta errichtet. Er ist das Zentrum des städtebaulichen Plans von Giulia, einer authentischen idealen Stadt der Renaissance. Entlang der steilen und aussichtsreichen Via Retta oder Bertolino verläuft eine monumentale Via Crucis. Diese drei Motive geben der kulturellen Erkundung Giulianovas eine klare architektonische und religiöse Orientierung.
Ankunft und Tagesplanung
Der Bahnhof Giulianova verfügt über einen Fahrkartenautomaten, eine Fußgängerunterführung mit Ausgang zur Meerseite, eine Bar, eine Tabaktrafik und einen Busbahnhof. Für die Ankunft lassen sich dort Fahrkartenkauf, der Ausgang zur Meerseite und der Busbahnhof einplanen. Giulianova hat außerdem die Auszeichnung Bandiera Blu erhalten, eine internationale Zertifizierung, die die Umweltqualität touristischer Küstenorte bestätigt.
Weitere Ziele
Cerchiara, Miano, Basciano, Guardia Vomano, Controguerra, Arsita, Campli, Mutignano
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