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Calascio: Rocca, Kirchen und Wege am Gran Sasso d’Italia

Unterkünfte in Calascio

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Calascio verbindet eine eindrucksvolle Hochlage mit einem dicht verwobenen kulturellen Erbe. Über dem tiefer gelegenen Ort erhebt sich Rocca Calascio auf 1.460 Metern an der Südseite des Gran Sasso d’Italia und am Rand des Campo Imperatore. Dazu kommen mehrere Kirchen und Kunstwerke, ein Spazierweg durch den Ort sowie eine von Calascio wegführende Straße, die für den Fahrradtourismus als geeignet gilt.

File:Rocca Calascio at night - Calascio, L'Aquila, Italy - August 12, 2019 02.jpg File:Rocca Calascio at night - Calascio, L'Aquila, Italy - August 12, 2019 02.jpg Foto: Giorgio Galeotti via Wikimedia Commons, CC BY 4.0

Rocca Calascio und die Hochlage

Die Errichtung des ursprünglichen Turms von Rocca Calascio wird etwa auf das Jahr 1000 datiert. Die Festung liegt nicht einfach innerhalb des Ortes, sondern überragt den tiefer gelegenen Calascio von ihrer exponierten Position aus. Die Verbindung von Höhe, Gran-Sasso-Landschaft und dem Rand des Campo Imperatore prägt deshalb den ersten Eindruck des Reiseziels besonders stark.

Rocca Calascio diente als Beobachtungspunkt. Vermutlich konnte die Anlage mithilfe von Fackeln bei Nacht und Spiegeln bei Tag über zahlreiche optische Verbindungen im Gebiet mit Burgen an der Adriaküste kommunizieren.

Kirchen, Kapellen und Kunst in Calascio

Nahe Rocca Calascio wurde die Kirche Santa Maria della Pietà von Hirten gegen Ende des 16. Jahrhunderts als Dank an die Madonna nach einer Schlacht zur Verteidigung der Festung errichtet. Ebenfalls nahe Rocca Calascio steht die achteckige Kapelle Madonna della Pietà auf einer kleinen Hochebene, die unmittelbar an einem Abhang liegt. Beide Bauwerke ergänzen den Besuch der Festung um religiöse Architektur mit jeweils eigener Gestalt und Geschichte.

In der Kirche San Nicola di Bari fällt ein im 16. Jahrhundert geschnitztes Holzportal auf. Es zeigt Szenen aus dem Alten Testament und aus dem Leben des Heiligen. Die Kirche Sant’Antonio Abate stammt aus dem Jahr 1645; dort kann heute „Le tentazioni di Sant’Antonio nel Deserto“ von Patini bewundert werden.

Auch Santa Maria delle Grazie gilt als reich an Kunstwerken. Zu ihnen gehören Gemälde von Bedeschini und Cavalier d’Arpino.

Spazierwege und Fahrradtourismus

Ein Spazierweg führt vom westlichen zum östlichen Ende von Calascio und dient dazu, verschiedene Orte des Ortes näher kennenzulernen.

Der Weg zur Rocca Calascio beginnt an der Piazza della Repubblica in Calascio und ist mit den standardisierten rot-weiß-roten Markierungen gekennzeichnet. Von Calascio zur Rocca dauert die Strecke etwa 45 Minuten, ist knapp zwei Kilometer lang und weist 250 Höhenmeter auf.

Die von Calascio wegführende Straße gilt auch für den Fahrradtourismus als geeignet.

Lokaler Charakter und Pecorino

Calascio ist außerdem mit einer Sagra del pecorino am ersten oder zweiten Sonntag im August verbunden.

Weitere Orte für Ihre Reiseplanung

Wenn Sie neben Calascio weitere Ortsziele ansehen möchten, finden Sie hier Coppito, Cagnano Amiterno, Ofena, Castel Di Sangro, Pianelle, Verrecchie, Campotosto und Cansano.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: L-Aquila.

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