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Fara San Martino: Gole di San Martino und Ortsgeschichte

Unterkünfte in Fara San Martino

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Fara San Martino verbindet einen eindrucksvollen Naturraum mit gut greifbarer Orts- und Kirchengeschichte. Unmittelbar außerhalb des Ortes beginnen die Gole di San Martino als schmale Schlucht zwischen hohen Felswänden am Osthang der Maiella. Für Ihre Reiseplanung bedeutet das: Neben der Landschaft stehen historische Zeugnisse, Kunst und die Entwicklung einer lokalen Spezialität im Mittelpunkt.

Die Gole di San Martino am Osthang der Maiella

Die Gole di San Martino bilden eine 14 Kilometer lange Schluchtenroute mit einem Höhenunterschied von 2.300 Metern. Die beiden Angaben helfen Ihnen, die Dimension des Naturraums einzuordnen und verschiedene Ausflugspläne voneinander zu unterscheiden, ohne die Route auf ein kurzes Ortsziel zu reduzieren. Für den Besuch wird empfohlen, sich an zugelassene Bergführer zu wenden. Bei schlechtem Wetter sollten Sie die Schlucht wegen möglicher Steinschläge meiden.

San Martino in Valle: Geschichte am Parkweg H1

Zu den erhaltenen Resten von San Martino in Valle gehören ein Zugangstor, ein Innenhof, ein ursprünglich dreibogiger Portikus und ein Glockenturm mit Satteldach. Der Ort ist erstmals im Jahr 829 als Besitz des Klosters Santo Stefano in Lucania erwähnt. San Martino in Valle ist von Fara San Martino aus erreichbar: Nach dem Parkplatz an den Gole di San Martino folgen Sie dem Parkweg H1. So lässt sich die historische Stätte mit der Orientierung an der Schlucht verbinden, während die einzelnen Bauzeugnisse ihren eigenen Charakter behalten.

Kirche, Kunst und der alte Dorfeingang

Die Pfarrkirche San Remigio beherbergt die bedeutendste Sammlung künstlerischer und archäologischer Güter in Fara San Martino. Im rechten Seitenschiff befindet sich das Gemälde „Die Beschneidung“ von Antonio D'Errico, bekannt als Tanzio da Varallo. Das Werk wird zwischen 1612 und 1614 datiert. Einen weiteren markanten Bezug zur Ortsgeschichte bildet La Porta, der Haupteingang zum alten Dorf von Fara San Martino. Das Tor stammt aus dem Jahr 1708 und weist einen neoklassizistischen Stil auf. Für kulturinteressierte Besucher entsteht damit ein Spektrum, das von kirchlicher Kunst bis zur historischen Architektur des Dorfes reicht.

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Verde-Landschaft und lokale Pastaproduktion

Bei den Quellen des Flusses Verde gibt es einen ausgestatteten Picknickbereich. Die Landschaft des Flusses ist über naturkundliche und umweltpädagogische Wege touristisch zugänglich. Ein anderer Aspekt des lokalen Charakters ist die Pastaproduktion: Sie entwickelte sich aus handwerklichen Anfängen um die Mitte des 19. Jahrhunderts innerhalb von etwas mehr als 100 Jahren zu einer industriellen Tätigkeit. Damit treffen in Fara San Martino Naturbeobachtung, Ortsgeschichte und regionale Alltagskultur aufeinander.

Weitere Orte entdecken

Weitere Ortsseiten finden Sie hier: Torrevecchia Teatina, Bucchianico, Castel Frentano, Casalbordino, Mezzano, Francavilla Al Mare, San Martino Sulla Marrucina und Vasto.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Chieti.

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