Zovencedo entdecken: Wege, Höhlen und Steintradition
Unterkünfte in Zovencedo
Zovencedo verbindet einen Flusslauf, Wanderwege und Zeugnisse einer langen Kultur- und Bergbaugeschichte. Der Fluss Liona entspringt in Zovencedo, fließt durch das Tal abwärts und setzt seinen Lauf in Richtung Poebene fort. Für die Orientierung im Gebiet steht die touristische Gebietsguide „La Valle della Liona“ zur Verfügung. Sie behandelt Zovencedo und Val Liona und ist digital auf den Websites der beteiligten Gemeinden sowie in gedruckter Form in den Gemeindeverwaltungen und Pro-Loco-Büros erhältlich.
Wanderwege mit unterschiedlichen Etappen
Wenn Sie Zovencedo zu Fuß erkunden möchten, beginnt der Sentiero di Zovencedo im Ortszentrum. Der Weg ist 9 Kilometer lang und dauert 3 bis 4 Stunden; eine Variante verkürzt die Strecke auf 6,5 Kilometer. Die beiden Streckenlängen machen den Vergleich für Ihre Tagesplanung unmittelbar möglich. Etappe 16 der Altavia dei Berici führt von Zovencedo nach Pozzolo und bietet einen Panoramablick über das Valle del Gazzo.
Die Altavia dei Berici kann vollständig zu Fuß, mit dem Mountainbike oder zu Pferd begangen beziehungsweise befahren werden. Der Sentiero di Zovencedo führt zur Siedlung Calto und zu den Überresten einer alten Braunkohlenmine im Val Gazzo. Der Sentiero di San Gottardo ermöglicht den Blick von außen auf den wichtigsten Abbauort des weißen Vicenza-Steins, der Varietät „Pietra di San Gottardo“. Ergänzend gehört die Grotta di San Gottardo zu den längsten natürlichen Höhlen im Gebiet der Berici.
Archäologie und Ortsgeschichte
Die Grotta de Nadale ist eine paläolithische, also altsteinzeitliche archäologische Fundstätte in Zovencedo. Sie ist mit einer Besiedlung durch Neandertaler vor etwa 70.000 Jahren verbunden. Die einzige erhaltene archäologische Schicht der Grotta de Nadale dokumentiert die Anwesenheit von Neandertalern im Gebiet der Berici. Auch das Castrum von Zovencedo verweist auf eine weit zurückreichende Ortsgeschichte: Es wird erstmals im Jahr 1158 in einer kaiserlichen Urkunde Friedrichs I. erwähnt.
La Sengia und die Geschichte des Steins
Die Casa rupestre La Sengia wurde am Eingang eines alten Steinbruchs angelegt und bis in die 1960er-Jahre von einer sehr kinderreichen Familie bewohnt. Im Inneren des Steinbruchs in La Sengia ist das Museo della Pietra eingerichtet. In der Ortschaft La Sengia in Zovencedo befindet sich außerdem ein ehemaliger, von der Gemeinde gesicherter Steinbruch mit erhaltenen Spuren der ursprünglichen unterirdischen Abbautechniken. Der Abbau von weißem Vicenza-Stein, der Pietra Bianca di Vicenza, ist in einem Steinbruch der Gemeinde Zovencedo seit mehr als einem Jahrhundert nachweisbar.
Konkrete Orientierung für Ihren Aufenthalt
Die unterschiedlichen Wege, die Höhlen und die historischen Orte erlauben Ihnen, den Schwerpunkt Ihres Tages nach Interesse und verfügbarer Zeit zu setzen. Als konkrete Adresse in Zovencedo ist die Osteria Imbusà in der Via Gazzo 2 frei zugänglich oder nach Reservierung zugänglich. So stehen neben Landschaft und Ortsgeschichte auch die örtlichen Anlaufpunkte klar auf Ihrer Planung.
Für die weitere Orientierung können Sie auch Posina, Caldogno, Lovertino, Marostica, Trissino, San Floriano, Bertesina und Castelgomberto entdecken.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Vicenza.