Castello zwischen Basalt, Kirchen und Panoramablicken

File:Castello San Giovanni Veduta.jpg File:Castello San Giovanni Veduta.jpg Foto: MZ14 via Wikimedia Commons, CC0

Basalt, Kirchen und weite Blicke

Castello verbindet eine markante Geologie mit sakraler Kunst, historischen Bauwerken und Aussichten über die Landschaft. Die Basalti Colonnari sind sechseckige prismatische Formationen, die durch die Abkühlung und Schrumpfung von Lavaströmen entstanden sind. Dazu kommt der heute stillgelegte Steinbruch der Basalti Colonnari auf der felsigen Anhöhe, auf der der Ortsteil Castello steht.

Landschaft auf Rundwegen entdecken

Der Rundweg bietet einen 360-Grad-Ausblick über das Val d'Alpone und die Monti Lessini. Der Rundweg „Salita al Castello con affaccio sui Lessini e la Val d'Alpone“ ist mit der Chiesa di Santa Caterina als Beginn verbunden und führt zur Entdeckung des Castello di San Giovanni Ilarione. Für Ihre Planung entsteht so ein Landschaftserlebnis, das geologische Besonderheiten und historische Ziele miteinander verbindet, ohne den Blick auf die charakteristischen Formen der Umgebung zu verlieren.

Kirchenkunst und befestigte Geschichte

Das Pfarrmuseum befindet sich an der Nordseite der Kirche. Es umfasst wertvolle Gemälde sowie verschiedene liturgische und religiöse Gegenstände, die die Geschichte des Ortes vermitteln. Der Rundgang endet bei sichtbaren Fundamenten des Bergfrieds, der später in den Glockenturm umgewandelt wurde. Am zentralen Gewölbe befindet sich außerdem das Fresko „Gloria di San Giovanni Battista“, das 1943 vom aus Verona stammenden Maler Dino Menato geschaffen wurde.

Die heutige Chiesa di San Giovanni Battista detta il Castello steht im Ortsteil Castello an der Stelle einer mittelalterlichen Burg. Zusammen mit ihrem Glockenturm wurde sie zwischen 1808 und 1812 errichtet. Eine weitere historische Ebene bildet der Bunker 44: Er besteht aus unterirdischen Räumen in 14 Metern Tiefe unter dem Fußbodenniveau der darüberliegenden Kirche und ist durch vier seitliche Ausgänge miteinander verbunden. Errichtet wurde der Bunker zwischen April und November 1944 von Arbeitskräften der Todt-Organisation.

Von der oberen Ebene des Glockenturms bietet sich ein 360-Grad-Panoramablick über das darunterliegende Tal. In der Chiesa di San Zeno befindet sich eine steinerne Statue des heiligen Zeno aus dem Jahr 1442. Die Kirche weist romanische Architekturelemente auf, darunter einen Glockenturm mit Biforen, ein Satteldach und Rundbögen.

Lokale Feste in der Località Castello

Auch die Feste greifen den örtlichen Charakter auf. Die Sagra di San Zeno ist mit dem zweiten Sonntag nach Ostern bei der romanischen Kirche aus dem 13. Jahrhundert in der Località Castello verbunden und umfasst lokale Gastronomie. Die Sagra di San Giovanni Battista ist mit dem letzten Sonntag im Juni in der Località Castello verbunden; zu ihr gehören Musik, lokale Gastronomie und ein Kirschmarkt. Bei der Wahl eines Hotels für Ihre Reise nach Castello können Sie deshalb besonders auf die Verbindung von Kulturgeschichte, Landschaft und regionalem Alltagsleben achten.

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