Pederobba zwischen Piave-Landschaft, Geschichte und Radwegen
Unterkünfte in Pederobba
Wasserbau und historische Wege
Die Terze Porte des Canale Brentella sind ein 1577 in Pederobba errichtetes Bauwerk zur Regulierung des Canale Brentella. Die Terze Porte sind über die Via Molini zwischen der SR 348 Feltrina und dem Piave erreichbar. Damit gehört ein klar lokalisierbares Bauwerk zur Ortsgeschichte Pederobbas, dessen ursprünglicher Zweck unmittelbar mit dem Wasserlauf verbunden ist.
Wandern auf den Colli di Onigo
Der Sentiero delle Trincee auf den Colli di Onigo bietet Ausblicke nach Norden auf das Piave-Tal und den Monte Cesen. Zugleich ist er ein einfacher Wanderweg auf einem bewaldeten Hügel westlich des Gemeindesitzes. Auf dem bewaldeten Hügelgelände südlich des Piave verläuft der Weg durch militärische Anlagen der ehemaligen zweiten italienischen Verteidigungslinie aus dem Ersten Weltkrieg. Auf dieser Strecke treffen die Ausblicke nach Norden auf das Piave-Tal und den Monte Cesen auf die militärischen Anlagen der ehemaligen zweiten italienischen Verteidigungslinie aus dem Ersten Weltkrieg.
Feuchtgebiete und geschützte Vogelwelt
Settolo basso ist ein Feuchtgebiet entlang eines alten Piave-Flussbetts mit Wasserläufen, Quellen, Quellaufstößen und Wasserlachen. Seit 2005 ist Settolo basso ein besonderes Schutzgebiet für Vögel im Natura-2000-Netz.
Die Oasi Garzaia di Pederobba
Das Gebiet der Oasi Garzaia di Pederobba umfasst 163 Hektar. Darin liegt ein sechs Hektar großer zentraler Wald, in dem Reiher nisten.
Der Anello ciclabile del Grappa
Der Anello ciclabile del Grappa ist ein 135 Kilometer langer, ausgeschilderter Rundkurs auf asphaltierten Straßen. Er kann in Pederobba beginnen oder enden. Wer ihn in Pederobba beginnt oder beendet, nutzt den Ort als Anfang oder Abschluss dieser Radtour. Sein Rundkurscharakter unterscheidet die Radtour von einer Wanderung auf den Colli di Onigo.
Villen und Architektur
Die Villa Calvi di Coenzo Caragiani war ursprünglich ein im 17. Jahrhundert von der venezianischen Kaufmannsfamilie Groppo errichtetes Bauernhaus und wurde später zu einer Villa. Heute ist sie ein Beispiel für Architektur des 18. Jahrhunderts und verfügt über einen großen Portikus, eine Sammlung adliger Kutschen und eine Terrasse. Die Villa erweitert damit die historischen Themen Pederobbas um venezianische Familiengeschichte, Architektur, Kutschen und einen Portikus.
Kastanie und lokales Kulturerbe
Die Mostra-mercato dei Marroni del Monfenera wurde 1974 von Bürgern aus Pederobba ins Leben gerufen, um das mit der Kastanie und insbesondere dem Marrone del Monfenera verbundene Wald- und Kulturerbe aufzuwerten. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen die Kastanie und insbesondere der Marrone del Monfenera als mit Pederobba verbundenes Wald- und Kulturerbe. So verbindet die Mostra-mercato ein lokales Produkt mit Landschaft und Geschichte.
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