Codogne': Rundweg, Kirchen und Villa Toderini
Codogne' zwischen Villen, Kirchen und ländlicher Landschaft
Codogne' verbindet mehrere kulturelle und landschaftliche Bezugspunkte, die unterschiedliche Interessen an einem Aufenthalt ansprechen. Wer historische Bauwerke, sakrale Kunst und den Charakter einer ländlichen, weinbaulich geprägten Landschaft miteinander betrachten möchte, findet im Ort und seinem Umfeld konkrete Anknüpfungspunkte. Zu den kulturellen Stationen gehört Villa Toderini. Das Bauwerk stammt aus dem frühen 18. Jahrhundert und wird dem Paduaer Architekten Girolamo Frigimelica zugeschrieben. Codognè gehört außerdem zur Commitment Zone der UNESCO-Kulturlandschaft Colline del Prosecco di Conegliano e Valdobbiadene. Diese Zone liegt außerhalb der Kern- und Pufferzone und dient dem zusätzlichen Schutz der ländlichen, insbesondere weinbaulich geprägten Landschaft. Neben den historischen Bauwerken und sakralen Kunstwerken bleibt die ländliche, insbesondere weinbaulich geprägte Landschaft ein eigener Bezugspunkt.
Ein Rundweg mit historischen Stationen
Der Rundweg beginnt an der Biblioteca di Codognè am Piazzale G. Ancillotto. In Codognè führt er an Villa Toderini vorbei und umfasst die antike Kapelle San Crisostomo, die als aus dem 10. Jahrhundert stammend gilt. Die zeitliche Spannweite dieses Abschnitts reicht damit von der dem 10. Jahrhundert zugerechneten Kapelle bis zur Villa aus dem frühen 18. Jahrhundert.
Über den Ortsteil Cimetta führt eine Variante zur Kirche San Ulderico. Sie bewahrt ein Gemälde von Palma il Giovane, das den heiligen Ulderich und weitere Heilige darstellt. Eine weitere Variante führt zur antiken Kirche San Clemente, die als aus dem 9. Jahrhundert stammend gilt. Im Ortsteil Roverbasso liegen mit Villa Rosa und der Kirche Santa Maria Assunta del Palù zwei weitere Ziele des Rundwegs. Villa Rosa beherbergt den Sitz eines landwirtschaftlichen Betriebs, der seit Generationen die Kunst des Ackerbaus überliefert. In Borgo Chiesa führt der Rundweg zur Pfarrkirche Sant’Andrea mit einem Francesco Da Milano zugeschriebenen Fresko.
Eine Variante führt außerdem in das Gebiet delle Prese nahe den Kaskaden der Resteja.
Kunstwerke und lokale Geschichte
In Codognè wurde ein Fresko aus der Zeit zwischen 1505 und 1540 freigelegt. In dieser Epoche war Francesco da Milano, auch Francesco Pagani, im Veneto und in Friaul tätig. Außerdem befindet sich in Codognè ein Altarbild aus dem 18. Jahrhundert mit der Darstellung der Madonna, des heiligen Rochus und des heiligen Andreas. Die sakralen Werke umfassen Gemälde, ein zugeschriebenes Fresko und ein Altarbild mit drei dargestellten Heiligen. Zusammen mit dem Gemälde in San Ulderico und dem Fresko in Sant’Andrea ergibt sich ein facettenreicher Zugang zur sakralen Kunst des Ortes.
Musik und Kultur im zentralen Park
Das CJF Music Festival ist eine wiederkehrende Veranstaltung im zentralen Park von Codognè. Es verbindet Musik mit Kunst, Kultur, Sport und Erholung. Vom 2. Juli bis einschließlich 4. Juli 2026 waren dort drei Festivaltage mit Musik, Energie und gemeinschaftlichem Erleben vorgesehen.
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