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Pieve di Cadore zwischen Tizian, See und Dolomitenwegen

Unterkünfte in Pieve Di Cadore

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Wenn Sie für Ihre Reise den Mosaikboden der römischen Villa, Tizians Geburtshaus, das Museo dell'Occhiale, den Centro-Cadore-See oder die Dolomitenwege in den Mittelpunkt stellen, finden Sie in Pieve di Cadore mehrere konkrete Anknüpfungspunkte.

File:Pieve di Cadore.jpg File:Pieve di Cadore.jpg Foto: Tiia Monto via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Kunst, Geschichte und lokale Identität

Im Museo Archeologico Cadorino wird der Mosaikboden der römischen Villa ausgestellt. Die archäologischen Überreste dieser Villa aus dem 2. Jahrhundert n. Chr. sind unterhalb des Rathauses von Pieve di Cadore freigelegt. So liegen Fundort und museale Präsentation in einem engen thematischen Zusammenhang, ohne dass Sie sich auf eine einzelne Epoche beschränken müssen.

Der Palazzo della Magnifica Comunità di Cadore gilt in Pieve di Cadore als Symbol des bürgerlichen Lebens. Einen anderen historischen Akzent setzt das Forte di Monte Ricco: Es war früher eine antike Burg und ist heute ein Erinnerungsort mit kultureller Nutzung. Beide Orte stehen für unterschiedliche Seiten der örtlichen Vergangenheit – hier das bürgerliche Gemeinwesen, dort die Erinnerung an eine frühere Befestigung.

Die Casa Natale di Tiziano Vecellio ist ein zweigeschossiges Gebäude aus Mauerwerk mit hölzernen Laubengängen, einer außenliegenden Holztreppe und einem mit Schindeln gedeckten Satteldach. Im Erdgeschoss werden Reproduktionen von Tizian-Zeichnungen aus der Sammlung der Uffizien in Florenz sowie Dokumentationen über den Maler gezeigt.

Auch die Geschichte der Optik gehört zum kulturellen Profil von Pieve di Cadore. Die Sammlungen des Museo dell'Occhiale vermitteln Einblicke in Handwerk, Technologie und Innovation der Optik und Brillenherstellung. Zugleich behandelt das Museum die Entwicklung des Industriebezirks der Brillenherstellung in der Provinz Belluno. Der Schwerpunkt reicht damit von handwerklichen Verfahren bis zur regionalen Industriegeschichte.

Seeausblick und Wege durch die Dolomiten

Pieve di Cadore überblickt den Centro-Cadore-See. Der Ausblick gilt als einer der eindrucksvollsten in den Dolomiten. Ein Spazierweg führt zum Parco del Roccolo di S. Alipio mit einer Panoramaterrasse über dem See von Pieve.

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Für längere Unternehmungen ist die Alta Via delle Dolomiti Nr. 4 eine etwa 85 Kilometer lange Route in sechs Etappen von San Candido im Pustertal nach Pieve di Cadore. Daneben verläuft die Lunga Via delle Dolomiti auf ihrer Strecke zwischen Calalzo di Cadore und San Vito di Cadore durch Pieve di Cadore. Sie folgt der ehemaligen Dolomitenbahn; an ihrer Strecke sind originale Bahnhöfe, Tunnel und Brücken erhalten.

Die Lunga Via delle Dolomiti ist vollständig für den Verkehr gesperrt und asphaltiert. Sie weist konstante Steigungen auf, die als leicht zu bewältigen gelten.

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Weitere Ziele für Ihre Reiseplanung

Für die weitere Orientierung können Sie außerdem Soverzene, Comelico Superiore, Lamon, Pelos Di Cadore, Faller, Salzen, Cortina D'ampezzo und Cesiomaggiore erkunden.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Belluno.