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Colle Santa Lucia: Bergpanorama, Wege und Ortsgeschichte

Unterkünfte in Colle Santa Lucia

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Colle Santa Lucia verbindet den Blick auf die Dolomiten mit einer ungewöhnlich dichten Ortsgeschichte. Von hier bietet sich ein Panoramablick über das Val Fiorentina, mit dem Pelmo und der Civetta im Hintergrund. Auch der Passo Giau gehört teilweise zur Gemeinde: Seine östliche Hälfte liegt in Colle Santa Lucia. Der Pass wird von Wanderern, Radfahrern und Motorradfahrern genutzt und macht den Ort damit für unterschiedliche Reisepläne interessant.

File:Deteriorated shack at Passo Giau with Dusso, Loschiesuoi and Monte Cernera, Colle Santa Lucia, Veneto, Italy, 2025 September.jpg File:Deteriorated shack at Passo Giau with Dusso, Loschiesuoi and Monte Cernera, Colle Santa Lucia, Veneto, Italy, 2025 September.jpg Foto: Ximonic (Simo Räsänen) via Source, CC BY-SA 4.0

Wandern zwischen Bergwerken und Passwegen

Ein vorgeschlagener Abschnitt der Strada de la Vena verläuft zwischen Colle Santa Lucia und dem Castello di Andraz. Am Maso di Troi sind am östlichsten Abschnitt dieser Straße Überreste alter Bergwerke und ein restaurierter Mineneingang zu sehen. In den Eingang kann man einige Dutzend Meter hineingehen. Der höher gelegene historische Verlauf der Strada de la Vena führt nach Pianaz und ist in 5–6 Stunden begehbar. Bei einer mehrstündigen Wanderung nach Pianaz sollte die Zeitangabe von 5–6 Stunden in die Tagesplanung einfließen. Die orange Route der Alta Via dell’Orso beginnt im historischen Zentrum von Colle Santa Lucia, die grüne Route am Rifugio Fedare am Passo Giau. Der CAI-Weg 463 führt von Colle Santa Lucia zum Rifugio Fedare und ist 7,5 km lang. Bei der Alta Via dell’Orso bestimmt der gewählte Einstieg, ob die Etappe im historischen Zentrum oder am Passo Giau beginnt.

Historische Gebäude und die Bergbaugeschichte

Im historischen Zentrum von Villagrande steht an der Hauptstraße die Casa Piazza. Erkennbar ist das Gebäude an einem Rundbogen, der den Durchgang einer Saumpfadtrasse ermöglicht. In der Chiesa di S. Lucia an der Via Villagrande 29 befindet sich die Meridiana, eine Fresko-Sonnenuhr aus dem Jahr 1606. Die Cesa de Jan wurde zwischen dem späten 16. und dem frühen 17. Jahrhundert von den Brüdern Chizzali errichtet; über ihrem Eingang ist die Jahreszahl 1612 angebracht. In der Cesa de Jan befinden sich Dauerausstellungen zur Geschichte, zu den Bräuchen und zu den Traditionen des Gebiets von Colle. Zur Bergbaugeschichte gehört auch die Miniera dei Vauz, eine Mine aus dem 17. Jahrhundert im Bereich der Miniere del Fursil. Zu ihrem Eingang gelangt man mit einem Kleinbus, anschließend begleitet ein Begleiter den kurzen Besuch im Inneren. Das in den Miniere del Fursil gewonnene eisenhaltige Erz war wegen seines hohen Werts für die Herstellung von Waffen geeignet. Die Miniera dei Vauz im Bereich der Miniere del Fursil steht mit dem dort gewonnenen eisenhaltigen Erz in Verbindung.

Anreise nach Colle Santa Lucia

Colle Santa Lucia ist mit dem Bus von Mestre, Mogliano und Treviso bis Caprile erreichbar; anschließend besteht eine Verbindung mit Dolomitibus. Wer aus Mestre, Mogliano oder Treviso anreist, plant den Umstieg in Caprile und die anschließende Verbindung mit Dolomitibus ein.

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