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Ranciano entdecken: Archäologie und Via Romea Germanica

Unterkünfte in Ranciano

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Ranciano zwischen Archäologie und Landschaft

Ranciano ist eine kleine Siedlung, deren Geschichte sich über mehrere archäologische Epochen hinweg verfolgen lässt. Es entwickelte sich als eine der kleinen Siedlungen, die aus Bauernhäusern rund um die ehemalige Benediktinerabtei von Badia hervorgingen. Die archäologische Stätte von Ranciano wurde 2022 ausgegraben. Für Sie verbindet sich der Ort damit mit römischer Produktion, mittelalterlicher Kalkherstellung und der Entwicklung eines Siedlungsraums – drei Perspektiven, die Ranciano für kulturhistorisch interessierte Italienreisende greifbar machen.

Archäologische Spuren von der Römerzeit bis ins Mittelalter

Bei den Ausgrabungen in Ranciano wurde ein mittelalterlicher Kalkofen freigelegt. Er entstand wahrscheinlich kurz nach 1252 n. Chr.; diese zeitliche Einordnung bleibt ausdrücklich eine Wahrscheinlichkeitsaussage. Bei Ranciano befand sich außerdem ein römischer Produktionsstandort. Die beiden Befunde eröffnen unterschiedliche historische Perspektiven auf Herstellung, Arbeit und die Nutzung des Ortes in verschiedenen Epochen.

Zu den konkreten Funden zählt eine in Ranciano entdeckte Bronzestatuette des Eros, die ein Schwert hält. Sie befindet sich in der Sammlung des neuen Archäologischen Museums in Castiglione del Lago. Ebenfalls in Ranciano wurde ein Karneol-Edelstein entdeckt, in den ein Ziegenhirte eingraviert ist und der für die Fassung in einem Ring abgeschrägt wurde. Die beiden Stücke unterscheiden sich in Material, Motiv und Bearbeitung und ergänzen die archäologischen Spuren um anschauliche Einzelheiten.

Eine im November 2021 durchgeführte Magnetometrie-Untersuchung in Ranciano deutete auf mindestens vier Brennöfen hin. Außerdem deutete sie auf ein großes Bauwerk hin, bei dem es sich möglicherweise um eine Werkstatt und/oder ein Lagergebäude handelte. Die archäologischen Spuren reichen damit von einzelnen Funden bis zu möglichen Produktions- und Lagerstrukturen.

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Ranciano an der Via Romea Germanica

Eine weitere Orientierung bietet die Verbindung der Via Romea Germanica von Castiglione del Lago nach Paciano. Sie führt über Ranciano und anschließend über Pescia und Sanfatucchio. Der betreffende Abschnitt verläuft auf dem Höhenrücken zwischen dem Lago di Chiusi und dem Trasimenischen See durch sanfte, vollständig bewirtschaftete Hügel mit vielen Weinbergen. Wenn Sie eine Wander- oder Etappenplanung prüfen, treffen hier der Wegverlauf und eine landwirtschaftlich geprägte Hügellandschaft zusammen.

Ankunft und Wahl der Unterkunft

Als möglicher Ankunftspunkt kommt der Bahnhof Castiglione del Lago infrage; anschließend besteht eine Verbindung per Auto. Für die Wahl Ihrer Unterkunft ist diese Information ebenso nützlich wie die Unterscheidung zwischen den kulturellen Themen und der Wegverbindung. Wenn Sie Ranciano für archäologische Entdeckungen oder als Bezugspunkt für einen Abschnitt der Via Romea Germanica einplanen, können Sie die Lage Ihrer Unterkunft an der gewünschten Tagesgestaltung ausrichten, ohne die unterschiedlichen Schwerpunkte des Ortes zu vermischen.

Weitere Orte zur Reiseplanung

Deruta, Limigiano, Promano, Citta Della Pieve, Ponte Centesimo, Civitella Benazzone, Vitellino, Campello Sul Clitunno

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Perugia.

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