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Fanciullata: Madonna del Fanciullo, Keramik und regionale Entdeckungen

Unterkünfte in Fanciullata

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Kirche, Kunst und Archäologie in Fanciullata

Fanciullata ist ein Ort, an dem sakrale Kunst, Archäologie und regionale Wege aufeinandertreffen. Im Ort befindet sich die kleine Kirche Madonna del Fanciullo. Zu den archäologischen Funden in Fanciullata gehören Travertinurnen und sogenannte Cappuccina-Gräber. Für Sie ergibt sich daraus ein kultureller Schwerpunkt, der sich sowohl über sichtbare Zeugnisse im Ort als auch über Museen und historische Schauplätze in der weiteren Umgebung erschließt.

File:Deruta Fanciullata La Barca anni '50.png File:Deruta Fanciullata La Barca anni '50.png Foto: Pitignone via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Die Madonna del Fanciullo

Die Kirche Madonna del Fanciullo wurde im 17. Jahrhundert errichtet, um einen älteren Bildstock zu schützen. Dieser Bildstock wurde 1459 vom peruginischen Maler Bartolomeo Caporali mit einem Fresko versehen. Die kürzlich restaurierte Nische zeigt die Madonna mit dem Kind zwischen Engeln. Im Bogenzwickel ist der Ewige Vater dargestellt, seitlich der Nische sehen Sie die Heiligen Jakobus und Antonius Abt. Die einzelnen Bildmotive geben dem kleinen Bauwerk eine klar erkennbare kunsthistorische Prägung, ohne dass Sie dafür eine große Sammlung voraussetzen müssen.

Keramikgeschichte in Deruta

In Deruta befindet sich die Pinacoteca Comunale im Palazzo dei Consoli aus dem 14. Jahrhundert. Die vollständig von der Gemeinde restaurierte Ex Fornace Grazia aus dem 16. Jahrhundert dient heute als Museums- und Ausstellungszentrum. Das Museo della Ceramica erweitert diesen kulturellen Schwerpunkt um die Überreste der Fornaci di San Salvatore und zahlreiche Keramikfunde. Das Museum wurde 1898 von einer Gruppe örtlicher Honoratioren gegründet und ist in seiner Art das älteste Museum Italiens. Seine chronologisch gegliederte Sammlung reicht von mittelalterlicher bis zu zeitgenössischer Keramik.

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Weitere Ziele im Umfeld

In der Umgebung von Fanciullata liegen das Museo del vino und das Castello Di Cisterna, das als Burg verortet ist. Ebenfalls als Museen sind dort das Museo Storico Perugina und das National Archaeological Museum of Perugia verortet. Das Santuario della Madonna dei Bagni wurde 1687 an einem Ort errichtet, der mit einem Wunderereignis verbunden ist, und liegt unweit des Zentrums von Deruta. Im Santuario wurden im Laufe von drei Jahrhunderten mehr als 700 Majolikafliesen zusammengetragen.

Landschaft, Radroute und Bahnbezug

Zur landschaftlichen Orientierung gehören in der Umgebung von Fanciullata der Monte Veduta del Lago, der Poggio delle Civitelle und der Monte Vergnano, jeweils als Berge verortet. Der Arco dei Gigli gilt als natürlicher Bogen. Die Radroute Torgiano–Deruta führt bei Kilometer 17,6 nach Fanciullata. Für die Bahnorientierung ist Fanciullata mit dem Zug PG131 in Richtung Terni als Halt verbunden. Damit lassen sich kulturelle Interessen und eine aktive Erkundungsperspektive in derselben Reiseplanung berücksichtigen.

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Tradition und Erinnerung

In den ersten Maitagen wird in Sant’Angelo di Celle das Palio di San Michele als traditionelle Staffel ausgetragen, an der drei Ortsteile teilnehmen. In Fanciullata erinnert eine rechteckige Marmorgedenktafel an den Tod des Leutnants Bruno Andreoli im Ersten Weltkrieg; ein Reliefporträt befindet sich auf der Fassade seines Wohnhauses. Am 17. Mai 1920 verlieh das Kriegsministerium dem Unterleutnant Bruno Andreoli eine Silbermedaille für militärische Tapferkeit sowie einen jährlichen Zuschuss von 250 Lire.

Weitere Orte für Ihre Reiseplanung

Für die weitere Orientierung können Sie auch Norcia, Castel Rigone, Valtopina, Ponte Centesimo, Pieve, Morcella, Badiola und Monte Vibiano Vecchio einbeziehen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Perugia.