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Compignano: Borgo, Terrakotta und Routen durch die Landschaft

Unterkünfte in Compignano

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Compignano liegt erhöht und ragt über das Nestore-Tal hinaus. Die landwirtschaftlich geprägte Landschaft reicht von ruhigen Hügeln in ein unwegsameres Gebiet im westlichen Teil des Marsciano-Gebiets. Für Compignano im Marsciano-Gebiet sind die ruhigen Hügel und das unwegsamere westliche Gebiet getrennt zu berücksichtigen. Für Sie entsteht damit ein Reiseziel, in dem sich die bauliche Geschichte eines mittelalterlichen Borgos, handwerkliche Terrakotta-Tradition und verschiedene Routen in einer individuellen Reiseplanung verbinden.

Ein mittelalterliches Borgo mit bewahrter Struktur

Das mittelalterliche Borgo von Compignano hat seine alte Struktur bewahrt. Zum baulichen Erbe gehört das Castello di Compignano: Es bewahrt noch seinen historischen schachbrettartigen Grundriss innerhalb der gut erhaltenen, kreisförmig verlaufenden Mauern. Für einen Rundgang durch Compignano sind dabei sowohl der schachbrettartige Grundriss als auch der Verlauf der gut erhaltenen Mauern zu beachten. Eine weitere konkrete Spur der Ortsgeschichte ist die Chiesa della Madonna del Crocifisso, eine kleine Kirche aus Terrakotta-Ziegeln. Sie wurde Ende des 16. Jahrhunderts erbaut und 1966 restauriert. Wer sich für Architektur und lokale Geschichte interessiert, begegnet hier unterschiedlichen Formen, in denen sich Compignanos Vergangenheit zeigt.

Terrakotta und Ziegeleien in Compignano

Die Verbindung von Baugeschichte und Handwerk zeigt sich in der kleinen Museumsstelle des Museo dinamico del Laterizio e delle Terrecotte in Compignano. Dort gibt es eine Werkstatt, in der die handwerklichen Fertigkeiten und Arbeitsweisen der Terrakottaverarbeitung vermittelt werden. Die Produktionsstätten von Compignano sind in einen Besichtigungsweg durch das gesamte Gemeindegebiet eingebunden, der vom Museo dinamico del Laterizio e delle Terrecotte ausgeht. Die Werkstatt lenkt den Blick auf die handwerklichen Arbeitsschritte, der Besichtigungsweg auf die Produktionsstätten im gesamten Gemeindegebiet. Die antiken Ziegeleien von Compignano dokumentieren die vorindustrielle Ziegelproduktion. In der Nähe von Compignano bezeugt außerdem eine restaurierte alte Ziegelei die historische Bedeutung der Ziegelproduktion in diesem Gebiet. Für Ihren Besuch lässt sich damit ein Schwerpunkt auf Material, Herstellung und regionale Handwerksgeschichte legen.

Radtouren und eine Pause an der Fornace

Auch Radreisende können Compignano in ihre Reiseplanung einbeziehen: Der Ort ist eine Etappe der 47 Kilometer langen Radtour „Media Valle Tour – Tra i lecci e le querce della valle del Tevere“. Auf dieser Radtour erreicht man nach etwa 11 Kilometern eine Abzweigung auf Höhe der „Fornace di Compignano“. Eine weitere Route, die „Compignano–Montelagello–Mercatello“, empfiehlt am Standort Fornace eine kurze Pause, um anhand von Erläuterungstafeln etwas über die örtliche Ziegelherstellung zu erfahren.

Straßenbezüge und Ortsgeschichte

Zur örtlichen Orientierung verbindet Compignano die Hügelstraße mit der Verlängerung der Via Sette Valli, der antiken Via Orvietana.

Weitere Ziele zur Orientierung: Vitellino, Ospedalicchio, Fratticiola Selvatica, Pierantonio, Cerreto Di Spoleto, Cerro, Pezza, Tordandrea

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Perugia.

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