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Sovicille zwischen Wald, Geschichte und Wegen

Unterkünfte in Sovicille

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Sovicille: Waldlandschaft und mittelalterliche Spuren

Sovicille verbindet ein historisch geprägtes Ortsbild mit einer weitgehend bewaldeten Umgebung. Das historische Zentrum ist von einem Mauerring aus dem 15. Jahrhundert umgeben und war im 12. Jahrhundert Sitz einer Burg, die dem Bischof von Siena gehörte. Zu den markanten Bauwerken zählt die Pieve di San Giovanni Battista, besser bekannt als Pieve di Ponte allo Spino. Sie gilt als eines der interessantesten romanischen Bauwerke des sienesischen Umlands.

Die Riserva Naturale Alto Merse umfasst einen langen Abschnitt des Flusses Merse. Zu ihren Wäldern gehören Bestände aus Zerreichen, Traubeneichen und Kastanien. Auch die Waldfauna ist konkret geprägt: In der Riserva kommen drei Spechtarten vor, nämlich Grünspecht, Buntspecht und Wendehals. So steht neben der Geschichte von Sovicille eine Landschaft, deren Wald- und Flussräume einen eigenen Schwerpunkt bilden.

Wege durch die Merse-Landschaft

Das Museo Etnografico del Bosco bietet fünf Rundwege mit einer Gesamtlänge von 50 km an; einige davon umfassen Projekte zeitgenössischer Kunst. Die Via dei 4 Borghi erreicht nach 5 km ab Orgia die Riserva Naturale Alto Merse. Anschließend führt sie nach Torri und endet an dem mittelalterlichen Dorf mit seinem Kreuzgang. Für längere Unternehmungen ist außerdem der Grand Tour della Val di Merse ungefähr 173 km lang. Die unterschiedlichen Streckenlängen geben Ihnen eine klare Grundlage, um kurze Rundwege und ausgedehnte Touren voneinander zu unterscheiden.

Ein weiterer historischer Bezugspunkt ist die Ponte della Pia. Die ursprünglich romanische Brücke wurde im Mittelalter wiederaufgebaut; ihr heutiges Erscheinungsbild geht wahrscheinlich auf Arbeiten um das 13. Jahrhundert zurück. Sie kann trotz fehlender Geländer vorsichtig überquert werden. Ein Waldweg an der Ponte della Pia folgt den Überresten einer antiken Straße mit dem früheren Namen „Manliana“. Hier treffen ein konkretes Bauwerk, eine historische Verbindung und ein Weg durch den Wald unmittelbar aufeinander.

Burgen, Paläste und Gartenkunst

In der näheren Umgebung von Sovicille liegt Palazzalbero als Palast. In der Umgebung von Sovicille liegen außerdem Palazzo Celsi Pollini als Palast sowie Celsa und Castello di Montarrenti als Burgen. Im weiteren regionalen Umfeld von Sovicille liegen die Berge Monte Vasone, Monte Maggio, Poggio Casalone und Poggio la Biffa. Der italienische Garten des Castello di Celsa wurde im 16. Jahrhundert angelegt. Buchsbaumhecken in Form von Sternen und eines Rechens stellen Symbole des Wappens der Familie Aldobrandini dar.

Palazzo al Piano zeigt eine andere historische Entwicklung. Als ursprüngliches Element ist nur der abgeschrägte Sockel eines Turms mit einigen Schießscharten sichtbar. Im 19. Jahrhundert bauten die Eigentümer, die Grafen Chigi Saracini, den Palast nahezu vollständig zu einer Villa mit Garten und einem weitläufigen Park um. Der Park ist heute verschwunden.

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Das Eremo di San Salvatore a Lecceto

Auch das Eremo di San Salvatore a Lecceto setzt einen eigenen kulturellen Akzent. Das Innere wurde barock umgestaltet und bewahrt Fresken aus dem 14. Jahrhundert. Die Klostergebäude sind um zwei Kreuzgänge angeordnet: Einer ist gotisch, der andere stammt aus dem 15. Jahrhundert. Ab dem 14. Jahrhundert wurde das Eremo zu einem spirituellen Zentrum, das mit dem Wirken der heiligen Katharina von Siena verbunden war.

Weitere Orte in Sovicille

Für die weitere Orientierung können Sie auch Rosia, Stigliano und Carpineto entdecken.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Siena.

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